Nahverkehr
Velo-Boom in der Schweiz: Bessere Infrastruktur und Velowege gewünscht

Velo und E-Bike gewinnen in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Viele würden das Zweirad aber noch häufiger nutzen, wenn die Infrastruktur besser wäre.

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40 Prozent der Befragten würden sich häufiger auf den Drahtesel schwingen, wenn es mehr Velowege gäbe. (Symbolbild)

40 Prozent der Befragten würden sich häufiger auf den Drahtesel schwingen, wenn es mehr Velowege gäbe. (Symbolbild)

Keystone

Der Stellenwert von Velos und E-Bikes im urbanen Verkehr soll grösser werden. Das finden 61 Prozent der Befragten einer am Montag publizierten Studie, die das Forschungsinstitut GfK im Auftrag des Zubehör-Herstellers Bosch eBike Systems durchgeführt hat. Zwei Drittel sprechen sich dafür aus, das Pendeln mit dem E-Bike oder Velo solle erleichtert und gefördert werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

Der gleiche Anteil findet demzufolge, dass es einen Ausbau der Infrastruktur für Zweiräder braucht – etwa zusätzliche sichere Abstellplätze. Auch die Sicherheit im Verkehr spielt eine grosse Rolle: 40 Prozent geben an, dass sie häufiger aufs Velo oder aufs E-Bike steigen würden, wenn es mehr Velowege gäbe.

Rund die Hälfte der Befragten versprechen sich von der Velo-Nutzung einen Zeitgewinn, verglichen mit dem Auto oder dem öffentlichen Verkehr. Die E-Mobilität ist dabei auf dem Vormarsch: 27 Prozent der Befragten besitzen bereits ein E-Bike, 16 Prozent beabsichtigen gemäss der Umfrage, sich eines zuzulegen.

Für die Studie des Forschungsinstituts GfK wurden im August rund 1000 Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren befragt. (agl)

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