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Video on Demand: Digitale Film-Miete verliert zunehmend an Beliebtheit

Während Streaming-Plattformen wie Netflix oder Disney + immer mehr Kunden gewinnen, wollen immer weniger Schweizerinnen und Schweizer auf Video-on-Demand-Plattformen Filme mieten.

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Streamingdienste gewinnen Kunden, während Video on Demand an Beliebtheit verliert. (Symbolbild)

Streamingdienste gewinnen Kunden, während Video on Demand an Beliebtheit verliert. (Symbolbild)

Keystone

Das Bundesamt für Statistik (BFS) publizierte am Mittwoch erstmals provisorische Zahlen zu Video on Demand (VoD) in der Schweiz. Auf diesen Plattformen können Filme und Serien digital gemietet oder gekauft werden. Die neue BFS-Publikation zeigt, dass insbesondere das Mieten von Filmen zunehmend an Beliebtheit einbüsst. Zwischen 2017 und 2019 nahm die Zahl der digitalen Filmmieten um 30 Prozent auf rund 6,8 Millionen ab. Auch im Coronajahr fiel die Nachfrage um weitere 7 Prozent.

Bei den Filmkäufen, die grundsätzlich deutlich weniger getätigt werden, sieht es derweil etwas anders aus. Sie nahmen zwischen 2017 und 2019 um 25 Prozent auf 1,29 Millionen zu, wie das BFS schreibt. Im letzten Jahr gingen die Käufe derweil um 6 Prozent zurück.

Während die digitalen Käufe stagnieren und die Mieten abnehmen, verzeichnet die grosse Mehrheit der Abonnementsdienste laut BFS «mindestens zweistellige Wachstumsraten». Im Jahr 2020 habe lediglich ein Unternehmen einen minimalen Rückgang verzeichnet, alle anderen legten laut der neusten Statistik um mindestens 39 Prozent zu. (agl)

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