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Gesundheitslogistik: Post steigt bei Steriplus ein

Die Post übernimmt die Mehrheit an Steriplus. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Aufbereitung der Instrumente für medizinische Operationen.

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Die Aufbereitung von OP-Instrumenten: Darauf ist die Steriplus AG spezialisiert. Nun geht sie in neue Hände über. (Symbolbild)

Die Aufbereitung von OP-Instrumenten: Darauf ist die Steriplus AG spezialisiert. Nun geht sie in neue Hände über. (Symbolbild)

Keystone

Die Spitäler Uster und Wetzikon haben die Steriplus AG im Frühjahr 2020 gegründet und waren beide je zur Hälfte am Unternehmen beteiligt. Nun erhält das Unternehmen neue Eigentümer. Die Post hat rund zwei Drittel der Aktien übernommen, wie sie am Montag bekannt gab. Im aargauischen Villmergen verfügt sie über ein temperaturkontrolliertes Logistikzentrum, das speziell auf die Lagerung von Medizin- und Pharmaprodukten ausgerichtet ist.

Mit dem Einstieg bei Steriplus möchte die Post ihre Rolle als Logistikanbieterin in der Gesundheitsbranche weiter ausbauen. «Die Beteiligung ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zur effizienten und integrierten Vollversorgung für Kundinnen und Kunden in der Gesundheitsbranche», wird Johannes Cramer, Konzernleitungsmitglied und Leiter des Bereichs Logistik-Services der Post in der Mitteilung zitiert.

Die Expertise von Steriplus liegt in der Sterilisation, Wartung und Instandhaltung medizinischer Instrumente für Operationen. Heute bereiten Mitarbeitende in den Spitälern Uster und Wetzikon chirurgische OP-Instrumente auf. Sobald Steriplus Anfang nächsten Jahres ihren Standort in Kaltbrunn SG in Betrieb nimmt, wird das Unternehmen diese Aufgaben übernehmen. (rwa)

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