Erneut «KN95»-Maske wegen ungenügender Schutzwirkung zurückgerufen

Erneut muss in der Schweiz eine Atemschutzmaske mit der Bezeichnung «KN95» wegen ungenügender Schutzwirkung zurückgerufen werden. Dieses Mal handelt es sich um von der Firma e + h Services vertriebene Produkt.

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Kundinnen und Kunden sind gebeten, diese Masken nicht mehr zu verwenden.

Kundinnen und Kunden sind gebeten, diese Masken nicht mehr zu verwenden.

Eidg. Büro für Konsumentenfragen
(sda)

Bei einer Marktkontrolle habe die Suva festgestellt, dass für die Verwenderinnen und Verwender der Maske «wegen ungenügender und falsch deklarierter Schutzwirkung eine Gesundheitsgefährdung ausgehe», teilte das Eidg. Büro für Konsumentenfragen am Montag mit. Es bestehe das Risiko, gegen irreversible Gesundheitsschäden ungenügend geschützt zu sein.

Vom Produktrückruf betroffen ist die im Eisenwarenfachhandel erhältliche Atemschutzmaske mit Bezeichnung «KN95» und Artikelnummer 2581098. Nach Angaben von e + h Services lässt die Maske zu wenig Luft durch und muss deshalb vom Markt genommen werden.

Andere «KN95»-Masken seien vom Rückruf nicht betroffen, schrieb das Eidg. Büro für Konsumentenfragen weiter. Die Kunden könnten die betroffenen Masken gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Im September hatte Aristos International GmbH die «KN95»-Maske des Hersteller Huihong zurückgezogen, Anfang Oktober die Firma Prowork Tools Handels & Vertriebs GmbH die «KN95/CE FFP2 Face Mask» des Herstellers Anhui Qingqing Labor Mask Co., Ltd.