Abstimmung
Mosnang lehnt das Mediengesetz sehr deutlich ab

Viermal Nein: So hat Mosnang bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Mosnang: 75.3 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Mosnang: 75.3 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Mosnang hat Nein gesagt zum Mediengesetz, und zwar mit 75.3 Prozent. Das ist der viertgrösste Nein-Anteil im Kanton St. Gallen. Im Kanton St. Gallen lautete das Resultat zum Mediengesetz 64.4 Prozent Nein. Die Schweiz stimmte 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Mosnang in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 60 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 56.5 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Gemeinde Mosnang lehnte somit deutlich stärker ab als ihre Sprachregion.

Abschaffung der Emissionsabgabe scheitert deutlich

In der Gemeinde Mosnang hat es ein deutliches Nein gegeben zur Abschaffung der Emissionsabgabe. 63.1 Prozent lehnten die Vorlage ab. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 62 Prozent lehnte auch der Kanton St. Gallen die Vorlage ab. Das nationale Ergebnis war 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Mosnang fiel somit ähnlich aus wie in der Deutschschweiz.

Tabakwerbeverbot scheitert deutlich

Mosnang hat das Tabakwerbeverbot mit dem höchsten Nein-Anteil im Kanton St. Gallen abgelehnt, und zwar mit 66.5 Prozent. 52.8 Prozent Nein lautete das Ergebnis zum Tabakwerbeverbot im Kanton St. Gallen. Auf nationaler Ebene hiess das Resultat 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Mosnang lautete das Resultat: 71.2 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Mosnang zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Mosnang stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Wuchtiges Nein zum Tierversuchsverbot

Mosnang hat das Tierversuchsverbot mit dem höchsten Nein-Anteil im Kanton St. Gallen abgelehnt, und zwar mit 86.5 Prozent. 78.1 Prozent Nein lautete das Ergebnis zum Tierversuchsverbot im Kanton St. Gallen. Die Schweiz stimmte 79.1 Prozent Nein.

Mit 42.1 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Mosnang tiefer als im Kanton St. Gallen (42.7 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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