Mobilität
Rund 67 Prozent der Erwerbstätigen in Frauenfeld stammen aus einer anderen Gemeinde - mehr als an den meisten Orten

Frauenfeld ist ein Anziehungspunkt für Erwerbstätige. Es pendeln deutlich mehr Menschen in die Gemeinde als in der durchschnittlichen Schweizer Gemeinde. Das zeigt eine Auswertung der Mobilitätsstatistik des Bundes.

Drucken
Teilen
In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Frauenfeld.

In diesen Gemeinden arbeiten die meisten Bewohnerinnen und Bewohner von Frauenfeld.

(chm)

Von den 19882 Personen, die in Frauenfeld arbeiten (ohne Grenzgänger), reisen 13409 aus einer anderen Gemeinde an. Der Anteil an auswärtigen Erwerbstätigen beträgt 67.4 Prozent. Im Kanton Thurgau liegt der Durchschnitt für eine Gemeinde bei 65.2 Prozent und in der Schweiz bei 63.6 Prozent.

Dennoch wohnt die grösste Gruppe der Erwerbstätigen im Ort selbst, nämlich 6473 Personen oder 32.6 Prozent. Weitere häufige Wohnorte der Arbeiterschaft von Frauenfeld sind: Winterthur (858, 4.3%), Felben-Wellhausen (520, 2.6%), Gachnang (517, 2.6%), Aadorf (506, 2.5%) und Kreuzlingen (472, 2.4%).

Frauenfeld ist überdies auch Arbeitsort einer bedeutenden Gruppe Grenzgängerinnen und Grenzgängern: Rund 587 Personen (Stand 2018) pendeln nach der Grenzgängerstatistik aus dem Ausland in die Gemeinde zur Arbeit. Sie sind jedoch nicht Teil der Mobilitätsstatistik des Bundes.

Für die Bevölkerung von Frauenfeld folgt mit einigem Abstand nach der Gemeinde selbst Winterthur als zweithäufigster Arbeitsort. 1116 Personen (8.2 Prozent) reisen dorthin zur Arbeit. Weitere populäre Arbeitsgemeinden sind: Zürich (1003, 7.4%), St. Gallen (325, 2.4%) und Gachnang (237, 1.7%)

--

Hinweise: Für die Mobilitätsstatistik hat das Bundesamt für Statistik mehrere Datenquellen herangezogen, um abzuschätzen, in welchen Gemeinden die Erwerbstätigen leben und arbeiten. Die Zahlen basieren teilweise auf Annahmen und sind deshalb als Näherungswerte zu sehen. Datenstand ist 2018. Die Texte sind mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

Aktuelle Nachrichten