Heli stürzt in Schrebergarten

Nahe der Autobahn zwischen Rüthi und Sennwald ist gestern abend ein privater Helikopter auf einen Schrebergarten gestürzt. Ein Mann wurde dabei leicht verletzt.

Daniel Walt
Drucken
Das Wrack des abgestürzten Helikopters. (Bild: Kapo SG)

Das Wrack des abgestürzten Helikopters. (Bild: Kapo SG)

RÜTHI. Bei der Feuerwehr Rüthi-Lienz ist gestern kurz vor 16.30 Uhr im St. Galler Rheintal ein Alarm losgegangen, wonach ein Helikopter abgestürzt sei. «Wir rückten sofort mit 35 Mann aus», sagt Kommandant Andreas Göldi. Vor Ort trafen die Angehörigen der Feuerwehr einen schwarzgrünen Helikopter an, der auf der Seite lag. Der Heli war laut Göldi in einen von mehreren Schrebergärten gestürzt, die sich dort befinden, und hatte ein Häuschen zerstört.

Unterwegs nach Altenrhein

«Der private Helikopter war in Balzers gestartet und sollte nach Altenrhein fliegen», sagt Hans Peter Eugster, Mediensprecher der St. Galler Kantonspolizei. Es handle sich um eine Bell 205 – «Maschinen dieses Typs waren im Vietnam-Krieg im Einsatz», so Eugster. Als der Pilot während des Flugs merkte, dass es Probleme gab, wollte er notlanden. «Nach ersten Erkenntnissen setzte die Maschine mit den Kufen auf dem Boden auf, wurde dann wieder in die Luft katapultiert und stürzte schliesslich auf die Seite», so Eugster.

Alle Insassen ins Spital gebracht

Die vier Männer, die im Helikopter geflogen waren, befanden sich bei der Ankunft der Feuerwehr Rüthi-Lienz bereits im Freien. Einer von ihnen trug leichte Verletzungen an der Hand davon. Laut Eugster wurden alle Insassen zur Überprüfung in ein Spital gebracht.

Für Feuerwehrkommandant Andreas Göldi ist es «mehr als Glück», dass es beim Heli-Absturz keine Toten gab.