TOGGENBURG-TICKER
Wattwil erhält neue digitale Parkuhren +++ Findungskommission für Nachfolge von Schulpräsident Simeon in Kirchberg +++ Tausend Fische sterben wegen überlaufenem Güllenkasten

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Region Toggenburg: In unserem Toggenburg-Ticker finden Sie einen Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 19. Januar, 07:26 Uhr

Wattwil erhält neue digitale Parkuhren

So oder ähnlich werden die neuen Parkuhren mit Tastatur für die Eingabe der Autonummern ausschauen.

So oder ähnlich werden die neuen Parkuhren mit Tastatur für die Eingabe der Autonummern ausschauen.

Symbolbild: Marc Ribolla/AZ

Heute Mittwoch, 19. Januar, werden die öffentlichen Parkuhren auf dem gesamten Wattwiler Gemeindegebiet installiert respektive umgebaut. Mit diesen muss die Parkzeit neu auf das Fahrzeug-Kennzeichen gelöst werden. Es ist keine Angabe der Parkfeldnummer mehr nötig.

Neu kann die Parkierungsgebühr auch mit Twint, Parkingpay und Easypark bezahlt werden, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Die Bezahlung mit Münzen bleibt weiterhin möglich. Mit Ausnahme der Parkfelder an der Wilerstrasse (Schmidenbach) sowie beim Coop an der Unterdorfstrasse sollte die Installation Anfang Februar abgeschlossen sein. (gk/red)

Dienstag, 18. Januar, 16:58 Uhr

Halbfinale der besten Jugendforschenden

Die Jugend forscht: Am Samstag, 22. Januar, findet das virtuelle Halbfinale des 56. Wettbewerbs von «Schweizer Jugend forscht» statt. Mit dabei sind die besten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Deutschschweiz. Die Jugendlichen erhalten am Wochenende die Gelegenheit, ihr Projekt vor Fachpersonen aus der Privatwirtschaft und Forschung zu präsentieren, heisst es in einer Mitteilung.

Mit dabei sind auch zwei junge Forscherinnen und Forscher aus Fischingen und Züberwangen sowie zwei Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wattwil.

Es werden Maturaarbeiten, Projekte aus Berufsschulen oder Lehrbetrieben und eigens erstellte Arbeiten eingereicht. Nach dem Bewerbungsschluss im Oktober wurden aus über 300 Bewerbungen in einer Vorselektion die Projekte für das Halbfinale ausgewählt. Dort treffen die Teilnehmenden auf die Expertenjury. Diejenigen, die es ins Finale schaffen, werden von einem zugewiesenen Experten oder einer Expertin gecoacht, um ihr Projekt bis Ende März weiterzuentwickeln. Das Finale findet vom 21. bis am 23. April in Lugano statt. (pd/mas)

Dienstag, 18. Januar, 13:22 Uhr

35. Feuerwehr Skimeisterschaften in Wildhaus

Nach einem Jahr Pause soll die Feuerwehr Skimeisterschaften am 22. Januar 2022 im Skigebiet Wildhaus durchgeführt werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Vier Disziplinen stehen an: Wettkampf mit einer Aufgabe ähnlich eines Feuerwehreinsatzes, Riesenslalom, Geschicklichkeitsspiel und Fragebogen zur Feuerwehrtheorie und Allgemeinwissen.

In der Vergangenheit nahmen bis zu 35 Teams von Feuerwehren aus den Kantonen Aargau, Zürich, Thurgau, den beiden Appenzell, St.Gallen, Graubünden, und dem Fürstentum Lichtenstein teil. Weitere Informationen unter www.fire-ski.ch. (pd/mas)

Dienstag, 18. Januar, 12:16 Uhr

Findungskommission für Nachfolge von Schulpräsident Orlando Simeon

Für den zurücktretenden Schulratspräsidenten Orlando Simeon werden die Kirchberger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in den nächsten Monaten eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger bestimmen. Der erste Wahlgang findet am 15. Mai 2022 statt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang wurde auf den 21. August 2022 angesetzt.

Orlando Simeon, Schulratspräsident Kirchberg.

Orlando Simeon, Schulratspräsident Kirchberg.

Bild: Beat Lanzendorfer

Eine überparteiliche Findungskommission mit Mitgliedern aller Ortsparteien (FDP, Die Mitte, SP und SVP) hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Februar Kandidierende zu suchen und den Bürgerinnen und Bürgern zur Wahl vorzuschlagen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Findungskommission hat im Januar ihre Arbeit aufgenommen. Ein Inserat wurde inzwischen veröffentlicht. Der Prozess sieht vor, dass bis am 6. Februar 2022 Bewerbungen bei der Findungskommission unter findungskommission@kirchberg.ch eingereicht werden können. Danach wird im Februar ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren durchgeführt. Ende Februar erstellt die Findungskommission einen Vorschlag zuhanden der Stimmbevölkerung.

Dienstag, 18. Januar, 09:30 Uhr

Mühlrüti: Tausend Fische sterben wegen überlaufenem Güllenkasten

Am Montagmorgen erhielt die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung, dass in Mühlrüti im Mülimoos ein Güllenkasten überlaufe. Aufgrund der Verunreinigung sind etwa tausend Fische im nahegelegenen Bach verendet, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Die Feuerwehr stellte mehrere Wassersperren auf.

Die Feuerwehr stellte mehrere Wassersperren auf.

Bild: Kapo

Ein 68-jähriger Mann öffnete bei einem Schweinestall den Schieber des Schwemmkanals und liess die Gülle in den Güllekasten laufen. Dieser überlief jedoch und die Gülle versickerte im Meteorschacht. Von dort aus lief sie direkt in den Mühlrütibach und verursachte dort ein Fischsterben. Nebst der Kantonspolizei St.Gallen rückte auch die örtliche Feuerwehr mit 32 Angehörigen aus und erstellte mehrere Wassersperren. Ebenfalls ausgerückt ist eine Vertreterin des Amtes für Umwelt, der kantonale Fischereiaufseher, Mitarbeitende des Strassenkreisinspektorats sowie eine Kanalreinigungsfirma.

Die Gewässerverschmutzung konnte unter Kontrolle gebracht werden. Wie hoch der Schaden an Flora und Fauna ist, wird untersucht. Es muss aber derzeit von etwa tausend verendeten Fischen ausgegangen werden. Der 68-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo/mas)

Dienstag, 18. Januar, 9:13 Uhr

Einbruch in ein Restaurant in Kirchberg

Einbrecher stahlen aus einem Restaurant in Kirchberg mehrere hundert Franken.

Einbrecher stahlen aus einem Restaurant in Kirchberg mehrere hundert Franken.

Bild: Kapo

In einem Restaurant an der Neudorfstrasse in Kirchberg ist es in der Nacht von Sonntag auf Montag zu einem Einbruch gekommen, wie die Kantonspolizei am Dienstag mitteilt. Es wurde Geld im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen.

Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Restaurant und durchsuchte die Räume. Schliesslich stahl sie mehrere hundert Franken und verliess den Tatort unbemerkt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. (kapo/mas)

Montag, 17. Januar, 14:23 Uhr

Polizei erwischt in Wildhaus sechs Schnellfahrer im Innerortsbereich

Die Polizei führte in Wildhaus Geschwindigkeitsmessungen durch.

Die Polizei führte in Wildhaus Geschwindigkeitsmessungen durch.

Bild: Kapo SG

Am Sonntag, in der Zeit zwischen 15.30 und 17.45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Wildhaus Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Dies an der Hauptstrasse, Höhe Schönau, wo Tempo 50 gilt. Sechs Autofahrer waren mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. In einem Fall wurde dem Fahrer der Führerausweis abgenommen. Folgende Zuwiderhandlungen hat die Kantonspolizei festgestellt:

  • Auto eines 48-Jährigen mit 69 km/h gemessen
  • Auto einer 20-Jährigen mit 70 km/h gemessen
  • Auto eines 46-Jährigen mit 70 km/h gemessen
  • Auto eines 47-Jährigen mit 71 km/h gemessen
  • Auto eines 46-Jährigen mit 72 km/h gemessen
  • Auto eines 44-Jährigen mit 87 km/h gemessen – Führerausweis abgenommen. (red)
Montag, 17. Januar, 11:42 Uhr

Farbenspiel über der Toggenburger Winterlandschaft

«Toggenburger Tagblatt»-Leser Daniel Lehmann aus Hemberg gelang es, diesen farbenprächtigen Himmel, der sich über dem Säntis und der Winterlandschaft erstreckte, mit der Kamera einzufangen. (red)

Montag, 17. Januar, 10:35 Uhr

Elin Romer aus Ebnat-Kappel holte sich am Wochenende einen Podestplatz

Das Podest vom Riesenslalom am Samstag, von links: Elin Romer, Shaienne Zehnder und Justine Herzog.

Das Podest vom Riesenslalom am Samstag, von links: Elin Romer, Shaienne Zehnder und Justine Herzog.

Bild: PD

Die knapp 16-jährige Elin Romer aus Ebnat-Kappel präsentiert sich zurzeit in guter Form. Die für den Skiclub Ulisbach fahrende Skifahrerin glänzte am Wochenende beim Swisscom Jugend Cup 2022, einem nationalen Rennen, im Riesenslalom mit zwei Top-Resultaten.

Am Samstag belegte sie hinter Shaienne Zehnder vom Skiclub Ahorn Eriswil den ausgezeichneten zweiten Platz. Auf Rang 3 folgt Justine Herzog vom Skiclub Chasseral Dombresson.

Tags darauf erreichte Elin Romer im 55 Fahrerinnen umfassenden Teilnehmerfeld, ebenfalls wieder im Riesenslalom, den achten Schlussrang. Gewonnen hat dieses Rennen Lucie Ruffieux, Skiclub Dents Vertes Charmey, vor Shaienne Zehnder, Skiclub Ahorn Eriswil, und Alina Willi, Skiclub Vermol. (bl)

Montag, 17. Januar, 09:40 Uhr

Lütisburger Steuerabschluss liegt 356’000 Franken über dem Budget

Der Blick auf die Letzibrücke und Lütisburg.

Der Blick auf die Letzibrücke und Lütisburg.

Bild: PD

Der Steuerabschluss der Gemeinde Lütisburg liegt um rund 356’000 Franken über dem Budget. Dies ist dem aktuellen Mitteilungsblatt zu entnehmen. Das Plus entspricht einer Abweichung von 9,04 Prozent. Die Steuereinnahmen für den Gemeindehaushalt im Jahr 2021 betragen total knapp 4,3 Millionen Franken.

Die einfache Steuer hat gegenüber dem Vorjahr um 0,98 Prozent abgenommen. Im Budget 2021 wurde mit einer Abnahme in der Höhe von 1,73 Prozent gerechnet. Das Budget wurde somit um gut 18’800 Franken übertroffen. Bei den Einkommens- & Vermögenssteuern wurden Einnahmen in der Höhe von rund 2,84 Millionen Franken aus den laufenden Steuern budgetiert. Der Ertrag aus den Einkommens- und Vermögenssteuern liegt gesamthaft um 41’000 Franken über dem Budget.

In den Bereichen Grundsteuern und Handänderungssteuern sowie bei den Steuern juristischer Personen, den Grundstückgewinnsteuern und den Quellensteuern konnte die Gemeinde Mehreinnahmen generieren. Unter dem Budget liegen die Hundetaxen. Im Bereich Erlasse/Verluste mussten rund 14’000 Franken weniger aufgewendet werden als budgetiert. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass der Ertrag aus der Verlustscheinbewirtschaftung ebenfalls in diesem Bereich verbucht und ausgewiesen wird. Die Rückstände der laufenden Gemeindesteuern betragen 9,54 % (Vorjahr 8,63 %). (red)

Montag, 17. Januar, 05:36 Uhr

Zweimal im zweiten Lauf an die Spitze

Marco Fischbacher aus Unterwasser hat ein glänzendes Wochenende hinter sich. Der Fahrer des SSC Toggenburg siegte am Freitag und Samstag in den FIS-Riesenslaloms im deutschen Oberjoch. In beiden Rennen drehte der 25-Jährige im zweiten Lauf auf und setzte sich an die Spitze. Damit bestätigt der Obertoggenburger seine aufsteigende Form. (ab)

Marco Fischbacher ist gut in Form.

Marco Fischbacher ist gut in Form.

Archivbild: Urs Huwyler
Samstag, 15. Januar, 19.21 Uhr

Jan Scherrer in Laax erstmals auf dem Podest

Grosse Freude bei Jan Scherrer aus Ebnat-Kappel über den erstmaligen Sprung aufs Podest beim Heim-Contest in Laax.

Grosse Freude bei Jan Scherrer aus Ebnat-Kappel über den erstmaligen Sprung aufs Podest beim Heim-Contest in Laax.

Bild: Gian Ehrenzeller, EPA

«Endlich, endlich, endlich, endlich, endlich.» Das sagte der euphorisierte Ebnat-Kappler Snowboarder Jan Scherrer am Samstagabend gegenüber SRF. Wenige Augenblicke zuvor hatte er sich in der Halfpipe zum ersten Mal beim prestigeträchtigen Weltcupanlass in Laax aufs Podest gehievt. Und wie. Nachdem er im ersten Finaldurchgang - den Halbfinal hatte er überstanden - gestürzt war, stieg der Druck. Doch der 27-Jährige behielt die Nerven, setzte alles auf eine Karte und arbeitete sich mit einem nahezu perfekten zweiten Run mit 90,0 Punkten noch auf den zweiten Platz vor - direkt vor dem dreifachen Olympiasieger Shaun White und unmittelbar hinter dem Japaner Ayumu Hirano. Nachdem Scherrer in der Vergangenheit in Laax schon dreimal Vierter gewesen war, klappte es nun endlich mit dem Podest.

Damit unterstrich der Toggenburger seine Ambitionen für die olympischen Spiele in China im Februar. Dort hat er sich den Gewinn einer Medaille zum Ziel gesetzt. Die Form stimmt. (sdu)

Jan Scherrer jubelt über sein bestes Karriereergebnis in Laax.

Jan Scherrer jubelt über sein bestes Karriereergebnis in Laax.

Bild: Gian Ehrenzeller, EPA
Freitag, 14. Januar, 16:33 Uhr

Das Gruppenfoto zur Internationalen Bodensee-Konferenz auf dem Säntis

Diese Regierungschefinnen und -chefs feierten auf dem Gipfel des Säntis (von links) : Minister Winfried Hermann (BW), Staatsministerin Melanie Huml (BAY), Regierungsrat Patrick Strasser (SH), Regierungspräsidentin Monika Knill (TG), Landeshauptmann Markus Wallner (VA), Bundespräsident Ignazio Cassis, Regierungschef Daniel Risch (FL), IBK-Vorsitzender 2022 Regierungsrat Alfred Stricker (AR), Landammann Roland Inauen (AI), Regierungsrat Fredy Fässler (SG), Regierungsrat Ernst Stocker (ZH).

Diese Regierungschefinnen und -chefs feierten auf dem Gipfel des Säntis (von links) : Minister Winfried Hermann (BW), Staatsministerin Melanie Huml (BAY), Regierungsrat Patrick Strasser (SH), Regierungspräsidentin Monika Knill (TG), Landeshauptmann Markus Wallner (VA), Bundespräsident Ignazio Cassis, Regierungschef Daniel Risch (FL), IBK-Vorsitzender 2022 Regierungsrat Alfred Stricker (AR), Landammann Roland Inauen (AI), Regierungsrat Fredy Fässler (SG), Regierungsrat Ernst Stocker (ZH).

Bild: PD

Am Freitag fand auf dem Säntis eine Medienkonferenz mit einem prominenten Gesicht statt: dem Bundespräsidenten Ignazio Cassis. Anlass war das 50-Jahr-Jubiläum der Internationalen Bodensee-Konferenz. (red)

Freitag, 14. Januar, 12:44 Uhr

Kirchberg: Gemeinderat will Kommunikation verbessern

Bei mehreren Projekten gingen aus der Bevölkerung kritische Rückmeldungen zur Kommunikation der Gemeinde Kirchberg ein.

Bei mehreren Projekten gingen aus der Bevölkerung kritische Rückmeldungen zur Kommunikation der Gemeinde Kirchberg ein.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der Gemeinderat von Kirchberg möchte die Kommunikation der Gemeinde ausbauen und qualitativ verbessern. Dazu soll eine neue Stelle als Informationsbeauftragter geschaffen werden. Das teilt der Gemeinderat im heutigen «Gmeindsblatt» mit, welches seit 2016 das wichtigste Kommunikationsmittel der Gemeinde ist. Die Bedürfnisse und Anforderungen an die Kommunikation der Gemeinde haben in den letzten Jahren stetig zugenommen, heisst es darin. Bei mehreren Projekten gingen aus der Bevölkerung kritische Rückmeldungen zur Kommunikation ein.

Dem Gemeinderat ist eine gute Kommunikation ein grosses Anliegen, schreibt er. Aber dafür werden auch genügend Ressourcen benötigt. Es gehe nicht allein um das Verfassen von Texten und Mitteilungen, sondern auch um Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege für die Gemeinde. Der Gemeinderat sieht deshalb im Budget 2022 die Einführung der erwähnten neuen Stelle vor. Ein Pensum im Bereich von 60 Stellenprozent wird angestrebt. (gk/red)

Donnerstag, 13. Januar, 14:10 Uhr

Gemeinderat will Verkehrssicherheit in Bütschwil erhöhen

AUSGABE: 17.03.1999-4f-OST /Bildtext: Bütschwil SG - Strassenbelag - Auf der Hauptstrasse bei Bütschwil: Die Winterschäden an den Ostschweizer Staats- und Nationalstrassen sind erheblich grösser als in den Vorjahren.

AUSGABE: 17.03.1999-4f-OST /
Bildtext: Bütschwil SG - Strassenbelag - Auf der Hauptstrasse bei Bütschwil: Die Winterschäden an den Ostschweizer Staats- und Nationalstrassen sind erheblich grösser als in den Vorjahren.

Chris Mansfield

Im Jahr 2020 wurde dem Gemeinderat der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil die Petition «Für den Erhalt der Verkehrssicherheit und eines angemessenen Ortsbildes im Oberdorf» übergeben. In der Folge prüfte der Gemeinderat die Verkehrssicherheit auf der Oberdorf- und Bürgerheimstrasse in Bütschwil zusammen mit dem Ingenieurbüro Ewp AG. Das Büro untersuchte den Strassenraum auf Mängel und Konfliktstellen und führte Erhebungen durch. Bei den folgenden drei Punkten gibt es Handlungsbedarf, wie im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde zu lesen ist:

- Der Ortseingang (Bürgerheimstrasse) soll erkennbar gestaltet werden.

- Vor allem beim Übergang Bürgerheimstrasse/Eggstrasse sollen angemessene Geschwindigkeiten erreicht werden.

- Knotenbereiche sollen erkennbar gestaltet werden. An diesen Stellen sollen auch die Geschwindigkeiten gesenkt werden.

- Als Massnahmen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit werden die Senkung der Geschwindigkeit, die Lenkung der Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenker auf Fussgängerinnen und Fussgänger und weitere «punktuelle Massnahmen» in Betracht gezogen.

Die Bestvariante des Ingenieurbüros liegt nun vor. Diese enthält unter anderem eine Ortseingangstafel und Markierungen am Fahrbahnrand im Knoten Oberdorf-/ Eggstrasse sowie bei den Fusswegeinmündungen Geissbergweg und Schuelgässli. Die Bestvariante wird der Bevölkerung zur Mitwirkung unterbreitet. Die Unterlagen können unter www.buetschwilganterschwil.ch oder im Gemeindehaus Bütschwil vom 13. Januar 2022 bis 11. Februar 2022 eingesehen werden. (pd/red)

Donnerstag, 13. Januar, 10:10 Uhr

Ignazio Cassis spricht an Medienkonferenz auf dem Säntis

Bundespräsident Ignazio Cassis spricht während des traditionellen Neujahrsempfangs am Mittwoch, 12. Januar 2022 im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundespräsident Ignazio Cassis spricht während des traditionellen Neujahrsempfangs am Mittwoch, 12. Januar 2022 im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Peter Klaunzer / KEYSTONE

Am Freitag jährt sich die Gründung der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) zum 50. Mal. Aus diesem Anlass findet auf dem Säntis eine Medienkonferenz statt. Mit dabei ist auch Bundespräsident Ignazio Cassis, der über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sprechen soll. Neben ihm werden der IBK-Vorsitzende und Ausserrhoder Regierungsrat Alfred Stricker und der Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein Daniel Risch auf dem Säntis mit dabei sein. Aus dem österreichischen Vorarlberg wird Landeshauptmann Markus Wallner zugegen sein, das deutsche Bundesland Baden-Württemberg wird durch Verkehrsminister Winfried Hermann vertreten. Der Anlass ist nicht öffentlich. (pd/red)

Mittwoch, 12. Januar, 12:38 Uhr

Schneeverhältnisse und Wetter locken auf die Pisten

Am heutigen Mittwochnachmittag locken sowohl das Wetter als auch die Schneeverhältnisse auf die Pisten. Die Wolzenalp teilte am Vormittag auf Facebook diese Fotos vom Sonnenaufgang über den frisch präparierten Pisten. Neben den Liften sind auf der Wolzenalp aktuell auch der Schlittelweg sowie die Wanderwege geöffnet. Am Mittwochnachmittag nehmen in der Regel auch die kleinen Skilifte im Toggenburg den Betrieb auf. (red)

Mittwoch, 12. Januar, 09:54 Uhr

Erster Einsatz für Artho/Vogel am Neujahrs Radballturnier in Frauenfeld endet mit Rang 9

Björn Vogel und Rafael Artho bestritten das Neujahrsturnier in Frauenfeld.

Björn Vogel und Rafael Artho bestritten das Neujahrsturnier in Frauenfeld.

Bild: PD

Wie vor Coronazeiten ist das Neujahrsturnier in Frauenfeld der Startschuss zur neuen Radballsaison. Angeführt vom Vizeweltmeister Pfungen aus der Schweiz und dem 3. der WM 2021 Dornbirn aus Österreich standen 10 Teams aus den Ländern Schweiz, Österreich, Deutschland und Tschechien.

Mosnang mit Rafael Artho und Björn Vogel waren eingeteilt in die Gruppe 1, mit dem RMV Pfungen und dem RS Altdorf aus der Schweiz sowie dem RV Oberfeld aus Deutschland und dem RV Dornbirn 2 aus Österreich.

Leider verloren Rafael Artho und Björn Vogel drei von vier Spielen, sodass sie am Ende den 9. Rang belegten. (pd/uh)

Dienstag, 11. Januar, 17:32 Uhr

Bütschwil-Ganterschwil: SVP fordert Steuersenkung um elf Prozentpunkte

Bütschwil von oben, Luftaufnahme

Bütschwil von oben, Luftaufnahme

Bild: Martin Lendi

«Schluss mit der Steuererhebung auf Vorrat durch jährliche Millionenüberschüsse», titelt die SVP Bütschwil-Ganterschwil in einer Pressemitteilung und fordert den Gemeinderat auf, den Steuerfuss mit Wirkung ab diesem Jahr um elf Prozentpunkte von 129 auf 118 Prozent zu senken. Damit liege Bütschwil-Ganterschwil neu im Mittelfeld der St.Galler Gemeinden, hält die Partei fest.

Die finanzielle Situation von Bütschwil-Ganterschwil sei seit Jahren hervorragend. Von 2016 bis 2020 habe die Gemeinde Überschüsse in der Höhe von 8,5 Millionen Franken erzielt, davon 1,8 Millionen Franken «im scheinbaren Corona-Krisenjahr 2020», heisst es weiter. Neben Einkommens- und Vermögenssteuern sprudelten in Bütschwil-Ganterschwil auch die Einnahmen bei Gebühren, Ämtern und Grundsteuern, heisst es weiter.

Eine Steuerfusssenkung ist für die SVP notwendig, damit Bütschwil-Ganterschwil als Wohn- und Arbeitsort für Familien, Büetzer und Unternehmen langfristig attraktiv bleibt und damit die vielen schon gebauten und geplanten Mehrfamilienhäuser bezogen werden. Auch bei einem Steuerfuss von 118 Prozent sei die Finanzierung aller Investitionen, Bauprojekte und Ausgaben der Gemeinde gesichert, hält die SVP zum Schluss fest. (pd)

Dienstag, 11. Januar, 14:46 Uhr

Ebnat-Kappel: Letzter Snowboard-Weltcup-Event vor Olympia

Jan Scherrer am Laax Open 2020.

Jan Scherrer am Laax Open 2020.

Bild: PD

Die Laax-Open 2022 sind startklar. Die besten Freestyle-Snowboarder aus aller Welt übernehmen das Zepter für den letzten FIS-Snowboard-Weltcup vor den Olympischen Winterspielen in Beijing. Vom 11. bis zum 15. Januar stehen 180 Snowboarder bei Europas renommiertestem Snowboard Contest im Mittelpunkt. Es geht dabei um insgesamt 140'000 Franken Preisgeld im Slopestyle und in der Superpipe. Das schreiben die Organisatoren in einer Medienmitteilung.

Nach den Vorrunden bringt Samstag, 15. Januar, gleich zwei Entscheidungen mit sich. Mittags im Slopestyle und abends unter Flutlicht mit dem Nachtfinale in der Halfpipe am Crap Sogn Gion auf 2'252 Metern über Meer. Zu den Top-Favoriten zählt auch der Ebnat-Kappler Jan Scherrer (SUI. Covid-19 begleitet den Event auch in diesem Jahr. Ein Schutzkonzept involviert alle Athleten, Mitarbeiter und Gäste. (pd)

Dienstag, 11. Januar, 13:29 Uhr

Genügend Schnee im Toggenburg für das Langlaufen

Panoramaloipe im Hemberg-Scherb.

Panoramaloipe im Hemberg-Scherb.

Bild: PD

Die Freunde des Langlaufens kommen zurzeit im Toggenburg auf ihre Kosten. Im oberen Toggenburg liegt genügend Schnee für den Sport auf den schmalen Latten. Im mittleren Toggenburg hat die Rickenloipe ebenfalls bekannt gegeben, dass einige Loipen genutzt werden können (diese Zeitung berichtete).

Nun vermelden auch die Verantwortlichen der Thur- und Panoramaloipe perfekte Bedingungen. Nach Rücksprache mit Loipenchef Bert Baumann erklärt er: «Bei der Panoramaloipe auf dem Scherb sind 17 Kilometer klassisch und 10 Kilometer Skating gespurt. Es ist somit das ganze Loipennetz in Betrieb.» Bei der Thurloipe zwischen Ebnat-Kappel und Wattwil sind immerhin auch vier Kilometer gespurt.

Am kommenden Sonntag findet gemäss Baumann im Scherb ein Langlauf-Skitest statt. Es könnten die aktuellen Langlaufski getestet werden. Fachleute sowie Langlauflehrer respektive J&S-Leiter des Skiclubs Speer sind ab 9.30 Uhr vor Ort. (bl)

Hier gibt es mehr Informationen.

Dienstag, 11. Januar, 11:33 Uhr

Beim Gähwiler Skilift können bald zwei von drei Anlagen genutzt werden

In Gähwil dürfen sich ab Mittwoch die Kinder über den Betrieb des Ponyliftes (Bild) sowie des Zauberteppichs freuen.

In Gähwil dürfen sich ab Mittwoch die Kinder über den Betrieb des Ponyliftes (Bild) sowie des Zauberteppichs freuen.

Bild: PD

Der Start in die Wintersaison war für den Gähwiler Skilift durchaus verheissungsvoll. Dank der frühen Schneefälle konnten die Anlagen bereits am 11. Dezember ihren Betrieb aufnehmen.

Die warmen Temperaturen haben dann aber dazu geführt, dass die Anlagen ausgerechnet in den Weihnachtsferien stillstehen mussten. Nach den Schneefällen am Wochenende und im Speziellen in der Nacht auf Montag, hat sich die Situation schlagartig verbessert.

Die noch zu knappe Schneedecke lässt es zwar nicht zu, dass Betriebsleiter Theo Messmer den Startknopf beim Skilift betätigen kann, der Zauberteppich sowie der Ponylift sind hingegen ab Mittwochnachmittag in Betrieb. Und gemäss Auskunft von Manuela Meile, Präsidentin der Sportgenossenschaft, würden die beiden Anlagen auch am Wochenende laufen. (bl)

Dienstag, 11. Januar, 10:40 Uhr

Das Jugendorchester «il mosaico» konzertierte in Mosnang

Das Jugendorchester «il mosaico» war am Sonntagabend in der Kirche Mosnang zu hören.

Das Jugendorchester «il mosaico» war am Sonntagabend in der Kirche Mosnang zu hören.

Bild: PD

Am vergangenen Sonntagabend beging das Jugendorchester seinen musikalischen Jahresauftakt in der Kirche von Mosnang mit Werken von Mozart und Beethoven. Am kommenden Wochenende bestreitet es zwei weitere Konzerte. Diese finden am Samstagabend um 19.30 Uhr in der evangelischen Kirche Wattwil und am Sonntagnachmittag um 17 Uhr in evangelischen Kirche Rapperswil statt.

Die singende Oboe, der weiche Klarinetten-Ton, der tragende Bass des Fagotts, die warme Klangfarbe des Horns: Mozart wusste die Charaktere dieser Instrumente in seiner «Sinfonia concertante» meisterhaft hervorzuheben. Die Solisten Isaac Duarte, David Jud, Afonso Venturieri und Marcel Üstün zauberten Phrasen, wechselten sich im mal virtuosen, mal lyrischen Dialog ab; ihre Spielfreude und Präzision begeisterten – genauso wie die dynamische und differenzierte Orchesterbegleitung.

In seinem vierten Klavierkonzert integriert Beethoven erstmals sinfonische Elemente in ein Solokonzert: Der harmonische, volle Klang des Jugendorchesters kam entsprechend besonders zur Geltung. Die brasilianische Pianistin Ivani Venturieri interpretierte ausdrucksstark und schöpfte durch ihr virtuoses wie auch feinfühliges Spiel alle Facetten des Werks aus. Mit einer Zugabe aus ihrem Heimatland bedankte sie sich für den warmen Applaus.

Dienstag, 11. Januar, 08:30 Uhr

Der FC Bazenheid startete seine Vorbereitung im Fitnessstudio

Am Montagabend stand für die Spieler des FC Bazenheid das erste Training im neuen Jahr auf dem Programm.

Am Montagabend stand für die Spieler des FC Bazenheid das erste Training im neuen Jahr auf dem Programm.

Bild: Beat Lanzendorfer

Die Punkte muss der FC Bazenheid ab März auf dem Platz holen. Das ist auch gut so. Zum Start der Rückrundenvorbereitung begab sich die Mannschaft am Montagabend ins Fitnessstudio Fitpoint in den Kirchberger Stelz.

Hier zeigte sich unter der Leitung von Instruktorin Julia schnell: In den Bewegungsabläufen ist noch Steigerungspotenzial vorhanden. Als Trost bleibt die Erkenntnis: Es ist noch etwas Zeit, um daran zu arbeiten. (bl)

Montag, 10. Januar, 16:19 Uhr

Revisionsarbeiten stehen an: Betriebsunterbruch bei der Säntisbahn

Vom 17. Januar bis 4. Februar stellt die Säntisbahn ihren Betrieb ein für die jährlichen Instandhaltungsarbeiten.

Vom 17. Januar bis 4. Februar stellt die Säntisbahn ihren Betrieb ein für die jährlichen Instandhaltungsarbeiten.

Bild: Raphael Rohner

Wie in den vergangenen Jahren werden in Kürze die alljährlichen Instandhaltungsarbeiten an der Säntisbahn vorgenommen. Aus diesem Grund ist der Betrieb der Schwebebahn vom 17. Januar bis zum 4. Februar eingestellt.

Während des dreiwöchigen Betriebsunterbruchs würden die jährlichen Instandhaltungsarbeiten an Mechanik, Hydraulik und Elektrik durchgeführt, schreibt die Säntisbahn in einer Medienmitteilung. Weil in dieser Zeit der Gästebetrieb auf dem Gipfel nicht möglich ist, werden parallel Instandhaltungsarbeiten im Gipfelgebäude getätigt.

Wie das Bergbahnunternehmen weiter schreibt, liegt der Schwerpunkt der Revisionsarbeiten auf der Sonderinspektion vom Laufwerk auf der Fahrbahn 1. Dazu müssen die Zugseile abgespannt und die Kabine sowie das Gehänge demontiert werden. Danach wird das drei Tonnen schwere und sechs Meter lange Laufwerk mit einem Kran von den Tragseilen gehoben und ins Werk des Herstellers transportiert. Dort wird es in seine Einzelteile zerlegt und alle sicherheitsrelevanten Bauteile werden überprüft.

Während der dritten Woche des Betriebsunterbruchs wird das Laufwerk wieder montiert und die Bahnsteuerung durch Fachpersonen überprüft. Zum Abschluss der Revisionsarbeiten finden die jährlichen Bremsproben unter Volllast statt. Während der gesamten Zeit der Revisionsarbeiten sind das Hotel und das Restaurant auf der Schwägalp geöffnet. (pd/sas)

Montag, 10. Januar, 14:52 Uhr

Dank des Schneefalls: Kleinere Skilifte sind wieder in Betrieb

Der Skilift Oberhelfenschwil konnte wieder eröffnet werden.

Der Skilift Oberhelfenschwil konnte wieder eröffnet werden.

Bild: PD

Frau Holle hatte ein Einsehen mit den Betreibern der Skilifte in tieferen Regionen des Toggenburgs. Die Schneefälle der vergangenen Tage waren genügend ergiebig, damit einige Lifte ihren Betrieb wieder aufnehmen konnten.

So meldete Oberhelfenschwil eine Schneedecke von rund 20 Zentimetern und «pulver gut». Der Skilift ist während der Woche jeweils am Nachmittag in Betrieb, am Wochenende genauso.

Auf der Wolzenalp ist Wintersport wieder möglich. Alle Anlagen und auch die Talabfahrt sind gemäss der Internetseite geöffnet. Die Genossenschaft Skilift Tanzboden in Ebnat-Kappel schreibt auf der Internetseite, dass ihre Anlage am Mittwoch, 12, Januar, den täglichen Betrieb wieder aufnimmt. Der Funpark und die Rodelpiste bleiben aber weiterhin geschlossen. (sas)

Montag, 10. Januar, 09:56 Uhr

Auf dem Ricken können die Herz- und Nachtloipe genutzt werden

Auf dem Ricken ist das Langlaufen seit Samstag wieder möglich.

Auf dem Ricken ist das Langlaufen seit Samstag wieder möglich.

Bild: PD

Die Schneefälle in den vergangenen Tagen haben dazu geführt, dass auf dem Ricken seit Samstag das Langlaufen wieder möglich ist. Gemäss Auskunft von Loipenchef Roman Bleiker sind aktuell die 3,5 Kilometer lange Herzloipe sowie die 2,0 Kilometer lange Nachtloipe in Betrieb.

Dazu der Loipenchef: «In den vergangenen Tagen hat es bei uns auf einer Höhe von 800 Metern rund 25 bis 30 Zentimeter Schnee gegeben. Deshalb sind wir in der Lage, in den kommenden Tagen weitere Loipen zu öffnen.»

Weil es in den kommenden Tagen kalt bleibt, gleichzeitig aber viel Sonnenschein vorausgesagt wird, dürften ideale Bedingungen für das Langlaufen vorzufinden sein. (bl)

Montag, 10. Januar, 09:05 Uhr

Arbeitsgruppe Kirchliches Leben Krinau beendet ihre Tätigkeit

Die Arbeitsgruppe Kirchliches Leben Krinau zieht ein positives Fazit ihrer Arbeit.

Die Arbeitsgruppe Kirchliches Leben Krinau zieht ein positives Fazit ihrer Arbeit.

Bild: Martin Knoepfel

Nach der Fusion der beiden Kirchgemeinden Krinau und Mittleres Toggenburg schien es allen Beteiligten wichtig, dass für eine gewisse Übergangszeit eine Gruppe besteht, die die kirchlichen Traditionen von Krinau in die Strukturen der neuen Kirchgemeinde einbringt. So hat die Arbeitsgruppe Kirchliches Leben Krinau in den vergangenen Jahren versucht, möglichst viel Gewohntes (Alpgottesdienst, Auffahrtsgottesdienst, Neujahrskonzert, Chilbigottesdienst usw.) weiter zu organisieren und so bei den anderen Mitgliedern der neuen Kirchgemeinde bekannt zu machen.

Diese Übergangsarbeit sei gut gelungen, ziehen die Mitglieder der Arbeitsgruppe Bilanz. Sie sei nun nicht mehr notwendig, da die Strukturen für alle drei Kirchenh gleich sein sollten. Deshalb haben die Mitglieder der Arbeitsgruppe KLK beschlossen, ihre Tätigkeit auf Ende 2021 zu beenden. (pd)

Sonntag, 9. Januar, 12:06 Uhr

Brunnadern: Einbruch in Jugendtreff Rondo

Die Deliktsumme des Einbruchs ins «Rondo» ist noch nicht bekannt.

Die Deliktsumme des Einbruchs ins «Rondo» ist noch nicht bekannt.

Bild: Kapo

Am Samstag, gegen 9 Uhr, wurde an der Gewerbestrasse ein Einbruch in den Jugendtreff Rondo festgestellt, schreibt die Kantonspolizei. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch ein aufgehebeltes Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Franken. Das Deliktsgut ist noch nicht bekannt. (kapo/uh)

Samstag, 8. Januar, 15:34 Uhr

Bestes Ergebnis von Cédric Noger seit 2020

Endlich mal wieder positive Gefühle für Cédric Noger.

Endlich mal wieder positive Gefühle für Cédric Noger.

Bild: Jean-Christophe Bott, Keystone

Nach einer langen Durststrecke hat Skirennfahrer Cédric Noger vom Skiclub Speer Ebnat-Kappel einen kleinen Befreiungsschlag gelandet. Beim Weltcup-Riesenslalom von Adelboden schaffte er es am Samstag zum ersten Mal seit einem Jahr in die Weltcuppunkte. Nachdem er sich als 26. mit über vier Sekunden Rückstand für den zweiten Lauf qualifiziert hatte, wuchs die Differenz zu Sieger Marco Odermatt im zweiten Durchgang kaum mehr an und Noger verbesserte sich auf Schlussrang 22. Es ist das bestes Ergebnis des 28-Jährigen in dieser und der vergangenen Saison. Letzte Saison hatte es Noger nur einmal zu ein paar Weltcuppunkten gereicht - ebenfalls in Adelboden.

Dieses Ergebnis wird Noger guttun. Nach unbefriedigenden Leistungen hatte er sich zuletzt in den Europacup zurückgezogen, wo er in diese Saison auch schon einen Sieg feiern konnte. (sdu)

Samstag, 8. Januar - 9:40 Uhr

Vier Personen mittels Hubretters aus brennendem Haus an der Toggenburgerstrasse in Ganterschwil gerettet

Am Samstag nach 1 Uhr bemerkte eine 80-jährige Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses an der Toggenburgerstrasse in Ganterschwil Rauch im Gebäude und rief aus dem Fenster im Obergeschoss um Hilfe. Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen hörte eine zufällig vorbeigehende 20-jährige Frau dies und verständigte umgehend die Feuerwehr. Durch die Hilferufe seien auch die weiteren Bewohner der Liegenschaft erwacht.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnten alle Personen das Haus nicht mehr selbstständig verlassen. Die Feuerwehr rettete alle vier sich im Haus befindlichen Personen mittels Hubretter. Eine 20-jährige Frau, eine 80-jährige Frau sowie ein 13-jähriger Jugendlicher wurden laut Communiqué mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst in umliegende Spitäler gebracht.

Der Ursache für den Brand an der Toggenburgerstrasse ist derzeit noch unklar.

Der Ursache für den Brand an der Toggenburgerstrasse ist derzeit noch unklar.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Der Brand habe sich in Zwischenwänden und Zwischenböden des Hauses ausgebreitet. Die Brandbekämpfung habe sich daher schwierig gestaltet und dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Weiter schreibt die Kantonspolizei St.Gallen:

«Es entstand Sachschaden in bislang unbekannter Höhe, die Liegenschaft ist im Moment nicht bewohnbar.»

Die Brandursache sei noch unbekannt und werde durch Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. Die Toggenburgerstrasse habe für mehrere Stunden durch die Feuerwehr gesperrt werden müssen.

Im Einsatz hätten neben den Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, ein Notarzt sowie die Feuerwehren Bütschwil-Ganterschwil und Kirchberg mit rund 50 Einsatzkräften gestanden. Ebenfalls waren ein Mitarbeiter der Gemeinde sowie ein Mitarbeiter der Gebäudeversicherung vor Ort. (kapo/evw)

Freitag, 7. Januar, 18:15 Uhr

Toggenburger Skilifte warten auf mehr Schnee

Es will einfach nicht klappen: Bereits zum zweiten Mal ist der 50. Geburtstag des Skilifts Oberhelfenschwil nun schon ins Wasser gefallen. Nachdem der Jubiläumsanlass coronabedingt um ein Jahr auf den 29. Dezember verschoben wurde, machte dieses Mal das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Geplant war neben dem Nachtskifahren zu Preisen wie vor 50 Jahren eine Skibar mit Getränken und Raclettebrot.

Erneut muss die Jubiläumsfeier des Skilifts Oberhelfenschwil verschoben werden.

Erneut muss die Jubiläumsfeier des Skilifts Oberhelfenschwil verschoben werden.

Bild: PD

Zwar sei man durch den frühen Schneefall gut in die Saison gestartet, so Präsident Johannes Sonderer, aber: «Das Wetter Ende Dezember erinnerte eher an Frühling, als an Winter.» Ein Nachholdatum stehe noch nicht fest. Klar sei hingegen, dass der Anlass ohne Barbetrieb auskommen müsse.
Nun hoffe man auf bessere Wetterverhältnisse: «In den letzten Tagen ist noch zu wenig Schnee gefallen. Es müssen noch mindestens zehn Zentimeter hinzukommen», sagt Sonderer.

Auch die anderen Skilifte der Region – Wolzenalp, Tanzboden, Hörnli, Mosnang, Gähwil, Krinau, Degersheim, Mogelsberg und Oberwangen – sind derzeit noch ausser Betrieb, wie es auf den jeweiligen Webseiten ersichtlich ist. Betriebsleiter Hansueli Rechsteiner vom Skilift Hemberg zeigt sich zuversichtlich: «Wir brauchen mindestens 30 Zentimeter, aber der Schnee wird kommen.» (gsc)

Freitag, 7. Januar, 17:28 Uhr

Geschenke für Familien in Armut

Anstatt, dass die Lehrpersonen oder die Kinder sich im Advent gegenseitig beschenkten, machten die Kinder der Klasse 1a des Schulhauses Sennrüti für einmal jemand anderem ein Geschenk. Die Klasse hat beim umgekehrten Adventskalender mitgemacht. Dabei haben die Kinder ein Paket für eine von Armut betroffene Familie zusammengestellt.

Es kamen ganz alltägliche Dinge in das Paket wie zum Beispiel Reis, Nudeln, Zahnbürsten oder Konfitüre, aber auch schöne Schreiber oder ein Buch. Das Paket haben die Kinder auf ihrem Weg zur Eishalle am 14. Dezember bei der Beratungsstelle für Flüchtlinge in Herisau abgegeben. Diese leitet das Paket an eine Familie weiter. (pd)

Freitag, 7. Januar, 14:33 Uhr
Gemeinderätin Vreni Roth überbrachte Adelia Müller einen bunten Blumenstrauss zum Geburtstag.

Gemeinderätin Vreni Roth überbrachte Adelia Müller einen bunten Blumenstrauss zum Geburtstag.

Bild: PD

100-jährige Degersheimerin

67 Jahre lang war Adelia Müller in Degersheim wohnhaft, bevor sie vor gut zwei Jahren ins Seniorenheim nach Brunnadern zog. Am 29. Dezember 2021 hat durfte sie ihren 100. Geburtstag feiern. Aufgewachsen im Engadin, zog es Adelia Müller für eine Lehre im Verkauf ins Unterland, wo sie an verschiedenen Orten Wohnsitz nahm, bevor sie 1952 in Degersheim sesshaft wurde. Gemeinderätin Vreni Roth überbrachte ihr einen bunten Blumenstrauss und die Glückwünsche des Gemeinderates. (pd)

Freitag, 7. Januar, 13:23 Uhr

Absage Neujahrskonzert Big Band Kanti Wattwil

Das Neujahrskonzert der Big Band Kanti Wattwil vom Sonntag, 9. Januar, im Thurpark Wattwil ist kurzfristig abgesagt, wie es in einer Mitteilung heisst. Dies aufgrund der positiven Fälle in der Band trotz durchgehend vollständiger Impfung, wie es weiter heisst. Die vom Konzertzyklus Pro Wattwil organisierten Konzerte vom 15. und 16. Januar in Jona und St.Gallen sind ebenfalls abgesagt.

Ein Konzert im September letzten Jahres der Big Band Kanti Wattwil.

Ein Konzert im September letzten Jahres der Big Band Kanti Wattwil.

Bild: PD
Freitag, 7. Januar, 11:27 Uhr

Churfirsten in der Morgenröte

Fast schon ein bisschen kitschig: Die Churfirsten am Freitagmorgen.

Fast schon ein bisschen kitschig: Die Churfirsten am Freitagmorgen.

Bild: Theres Bachmann
Freitag, 7. Januar, 09:57 Uhr

Züge zwischen Wil und Wattwil verkehren wieder

Der Thurbo fuhr am Freitagmorgen nicht durchgehend von Wil nach Wattwil.

Der Thurbo fuhr am Freitagmorgen nicht durchgehend von Wil nach Wattwil.

Symbolbild: Larissa Flammer

Schon zum zweiten Mal innerhalb von weniger als zwei Tagen ist die Bahnstrecke von Wil nach Wattwil (S9) unterbrochen worden. Ein Zug blockierte am Freitagmorgen die Strecke zwischen Bütschwil und Lichtensteig. Die Strecke ist seit 9.15 Uhr nun wieder in Betrieb.

Der Zug, der 7.02 Uhr ab Wil in Richtung Wattwil fuhr, konnte in Lichtensteig wegen eines Fahrzeugdefekts nicht mehr weiterfahren, wie es bei Thurbo auf Anfrage heisst. Der Zug musste abgeschleppt werden. Die Reisenden sind kurze Zeit später mit der S2 (St.Gallen bis Nesslau) von Lichtensteig aus weitergefahren. Da die Strecke an diesem Ort nur ein Geleise hat, war die Linien Bütschwil bis Lichtensteig unterbrochen, heisst es weiter. Zwischen Bütschwil und Wattwil verkehrten Ersatzbusse.

Erst am Mittwochabend war die Strecke rund zwei Stunden lang unterbrochen gewesen, weil in Bazenheid bei einem Unfall ein Auto die Schienen behinderte. (sdu/mas)

Freitag, 7. Januar, 09:43 Uhr

Kälterekord in Hintergräppelen mit -30 Grad

Es ist eiskalt: In Hintergräppelen im Obertoggenburg wurden -30 Grad gemessen. Mit diesem Wert wurde im Jahr 2022 bereits der Kälterekord geknackt. Im sogenannten Kaltluftsee in Hintergräppelen hat sich lokal gebildete Kaltluft angesammelt, deshalb sind so tiefe Temperaturen möglich.

Eisige Temperaturen in Hintergräppelen.

Eisige Temperaturen in Hintergräppelen.

Bild: Stephan Vogt/kaltluftseen.ch
Dienstag, 6. Januar, 16:16 Uhr

Damian Ott ist neuer Botschafter der Ferienregion Toggenburg

Freuen sich auf die Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren: Christian Gressbach, Geschäftsführer von Toggenburg Tourismus (links), und Damian Ott.

Freuen sich auf die Zusammenarbeit in den nächsten zwei Jahren: Christian Gressbach, Geschäftsführer von Toggenburg Tourismus (links), und Damian Ott.

Bild: PD

Das Toggenburg und der Schwingsport: Eine Verbindung, die harmoniert und Geschichten geschrieben hat. Toggenburg Tourismus hat sich die starke Verankerung des Traditionssports zum Anlass für eine neue Zusammenarbeit genommen. Damian Ott, der 22-jährige Schwinger aus Dreien, der im Juli 2021 überraschend am Bergschwingfest auf dem Weissenstein siegte, ist für die nächsten zwei Jahre Botschafter der Ferienregion. «Mit seiner aufgestellten, unbeschwerten, authentischen und bodenständigen Art repräsentiert er seine Heimat ideal», schreibt Toggenburg Tourismus in einer Medienmitteilung.

Auch abseits des Sägemehlrings verkörpere Damian Ott die Ferienregion Toggenburg und die Kernthemen Natur und Klang. Der 22-Jährige pedale unmittelbar vor seiner Haustüre im Unteren Toggenburg los, über die naheliegenden Hügel mit Aussicht auf die Churfirsten oder bis ins obere Toggenburg, wo man ihm beim Wandern auf den Säntis begegnen kann. Gesellige Dorffeste bereichert er als Mitglied der «Trychlerfründe Moslig» mit Schellenklang. Im Winter steht er so oft wie möglich auf den Skis. «Herzhaft langt er zu bei den ‹Toggenburger Butterbiscuits› von Kägi.»

Jan Scherrer fürs Toggenburg im Höhenflug

Seit zwei Jahren zählt die Ferienregion Toggenburg auf ihre Botschafter. Die Zusammenarbeit mit dem Ebnat-Kappler Halfpipe-Snowboarder Jan Scherrer konnte um ein weiteres Jahr verlängert werden, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Der 27-Jährige wird an den Olympischen Winterspielen in Peking um eine Medaille kämpfen. Auf sich aufmerksam gemacht hat der Toggenburger vor allem dank eines Tricks, den er im Oktober 2020 als erster Snowboarder der Welt gestanden hat. Toggenburg Tourismus schreibt: «Besonders sympathisch: Trotz einer vollen Agenda, die ihn um die Welt schickt, lässt Jan Scherrer es sich nicht nehmen, jedes Jahr den ‹Warmtobel Jam› in Wildhaus zu besuchen.» (red)

Donnerstag, 6. Januar, 10:45 Uhr

Bazenheid: Unterbruch des Zugverkehrs wegen eines Verkehrsunfalls

Wegen des Unfalls musste die SBB-Strecke während zwei Stunden gesperrt werden.

Wegen des Unfalls musste die SBB-Strecke während zwei Stunden gesperrt werden.

Bild: Kapo

Am Mittwoch, gegen 18.30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse, Höhe Einmündung Industriestrasse, zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Eines der Autos behinderte laut Mitteilung der Kantonspolizei nach dem Unfall die Gleise der SBB, weshalb die Zugstrecke für rund zwei Stunden nicht befahren werden konnte. An den Autos entstand Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.

Eine 19-jährige Autofahrerin fuhr auf der Industriestrasse Richtung Einmündung der Toggenburgerstrasse. Sie beabsichtigte nach rechts in die Toggenburgerstrasse in allgemeine Richtung Wil abzubiegen. Zum gleichen Zeitpunkt fuhr ein 43-jähriger Autofahrer auf der Toggenburgerstrasse in allgemeine Richtung Wil. Dabei kam es gemäss Mitteilung der Kantonspolizei zur Kollision zwischen dem einbiegenden Auto der 19-jährigen und dem auf der Toggenburgerstrasse fahrenden Auto des 43-jährigen.

Das Auto der 19-jährigen Autofahrerin kam im Bereich der Gleise zum Stillstand und konnte erst durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschliessenden Fahrzeugbergung war der Zugverkehr für rund zwei Stunden unterbrochen. Mitarbeitende der SBB befanden sich vor Ort. Es wurden keine Personen verletzt. An den Autos entstand Sachschaden von rund 15’000 Franken. (kapo/uh)

Mittwoch, 5. Januar, 16:07 Uhr

In höheren Lagen ist eine ansehnliche Menge Schnee gefallen

Der Weiler Moos an der Grenze zwischen den Gemeinden Degersheim und Neckertal.

Der Weiler Moos an der Grenze zwischen den Gemeinden Degersheim und Neckertal.

Bild: Martin Knoepfel

Der Schneefall der letzten Stunden verwandelte die zuvor dunkelgrünen Wiesen beim Weiler Moos an der Grenze von Degersheim zum Neckertal in eine zauberhafte Winterlandschaft.

Für die Degersheimer Langlaufloipe liegt allerdings noch zu wenig Schnee, doch einige Mütter vergnügten sich mit ihren Kindern im Schnee.

Auch in anderen Regionen freute man sich über den langersehnten Schnee. So fielen am Mittwoch in den höheren Lagen rund 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee. (mkn)

Mittwoch, 5. Januar, 12:01 Uhr

Nesslau verhängt ein Fahrverbot für landwirtschaftliche Fahrzeuge

Auf der Schulanlage Büelen herrscht ab sofort Fahrverbot für landwirtschaftliche Fahrzeuge, wenn sie von Schülerinnen oder Schülern gelenkt werden.

Auf der Schulanlage Büelen herrscht ab sofort Fahrverbot für landwirtschaftliche Fahrzeuge, wenn sie von Schülerinnen oder Schülern gelenkt werden.

Bild: Theres Bachmann

Gemäss Mitteilungsblatt der Gemeinde Nesslau komme es auf dem Schulareal häufig zu gefährlichen Situationen zwischen Schülerinnen und Schülern sowie landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die von Jugendlichen gelenkt werden.

Da der Schulträger die Aufsichtspflicht der Schülerinnen und Schüler auf dem Schulareal trage und somit auch für Schäden, Unfälle und dergleichen haftbar gemacht werden könne, dulde der Schulrat seit dem 1. Januar auf dem Schulgelände keine Motorfahrzeuge mehr, welche von Schülerinnen und Schülern gelenkt werden.

Motorfahrzeuge im Sinne des Strassenverkehrsgesetzes (Art. 7, SR 741.01) sei jedes Fahrzeug mit eigenem Antrieb (Traktoren, Mofas, Motorkarren, Arbeitskarren, Jeep oder Quad).

Das Schulareal beginne ab dem Aussteige- und Einsteigeort Schulbus oder Postauto und gehe bis zum Oberstufenzentrum und der Primarschule Büelen. Für den Schulweg der Kinder würden aber nach wie vor die Eltern die Aufsichtspflicht tragen. (gek)

Mittwoch, 5. Januar, 09:51 Uhr

In Neu St.Johann hatte es am Dienstag 14 Grad

Die Wolken künden in Neu St.Johann das Ende der warmen Temperaturen an.

Die Wolken künden in Neu St.Johann das Ende der warmen Temperaturen an.

Leserbild: Marlise Lehmann

In der Regel bewegen sich die Temperaturen zu dieser Jahreszeit um den Gefrierpunkt. In den vergangenen Tagen waren wir aber weit davon entfernt. Teilweise waren die Menschen statt im Wintermantel im T-Shirt unterwegs.

Dies dürfte zu Beginn der Woche auch in Neu St.Johann der Fall gewesen sein. Marlise Lehmann schickte ein Leserbild mit der Bemerkung: «Nach den warmen Tagen ziehen Wolken auf und der Winter kehrt wohl bald zurück. 14 Grad in Neu St. Johann sind ja schon aussergewöhnlich für einen Januar-Tag.»

Da hat sie recht, auch was den Winter anbelangt, der soll gemäss Meteo Schweiz zurückkehren und in den höheren Lagen auch für weisse Verhältnisse sorgen. (pd)

Dienstag, 4. Januar, 18:07 Uhr

Christbaumtransport mal anders

Das neue Jahr hat begonnen und der Christbaum muss weg. Eine Toggenburgerin hat für den Abtransport kurzerhand das Velo aus der Garage geholt und das Tännchen mit einem Seil daran befestigt. So bleiben garantiert keine trockenen Tannennadeln im Kofferraum liegen. Zum Foto, das auf Instagram gepostet wurde, heisst es nur: «Und tschüss.» (red)

Dienstag, 4. Januar, 12:04 Uhr

Gemeinde Hemberg hat mehr Einwohner

Die Bevölkerung der Gemeinde Hemberg an der 1.-August-Feier 2018 im Kirchgemeindesaal.

Die Bevölkerung der Gemeinde Hemberg an der 1.-August-Feier 2018 im Kirchgemeindesaal.

Bild: Cecilia Hess-Lombriser

Per Ende 2021 wohnten 922 Personen in der Gemeinde Hemberg. Damit ist die einwohnermässig kleinste Gemeinde im Toggenburg gewachsen: Ende 2020 waren 895 Personen in Hemberg wohnhaft. Die Bevölkerung besteht aus leicht mehr Frauen (470) als Männer (452). Das geht aus der Einwohnerstatistik hervor, welche die Gemeinde in ihrem aktuellen Mitteilungsblatt publiziert.

Das Bevölkerungswachstum ist vor allem auf die Zuzüge zurückzuführen. Im vergangenen Jahr zügelten 63 Personen in die Gemeinde Hemberg, während nur 37 Personen sie verliessen. Im Vorjahr war dieses Verhältnis mit 53 Zuzügen und 52 Wegzügen noch ausgeglichen gewesen. Den fünf Todesfällen im Jahr 2021 standen sechs Geburten gegenüber.

Neue Gemeindeordnung wird im März vorgestellt

Weil in einem Jahr Hemberg zur fusionierten Gemeinde Neckertal gehören wird, sind die Hembergerinnen und Hemberger bezüglich der Bevölkerungszahl nicht mehr lange Schlusslicht. Die neue Gemeinde Neckertal wird einwohnermässig die drittgrösste im Toggenburg sein. Im März wird die neue Gemeindeordnung der Bürgerschaft vorgelegt, wie ebenfalls dem Mitteilungsblatt zu entnehmen ist. Zurzeit nimmt die Verwaltungsorganisation der neuen Gemeinde Struktur an und wichtige Entscheidungen bezüglich Stellenbesetzungen konnten gefällt werden. (lsf)

Die Einwohnerzahl und Fläche der Toggenburger Gemeinden, wenn die Gemeinden Hemberg, Oberhelfenschwil und Neckertal bereits fusioniert wären.

Die Einwohnerzahl und Fläche der Toggenburger Gemeinden, wenn die Gemeinden Hemberg, Oberhelfenschwil und Neckertal bereits fusioniert wären.

Grafik: SGT
Dienstag, 4. Januar, 08:22 Uhr

32. Regiomasters des FC Fortuna St.Gallen abgesagt

Im Januar 2018 spielte der FC Bazenheid (weiss) im Final des Turniers Regiomasters gegen den FC Abtwil-Engelburg.

Im Januar 2018 spielte der FC Bazenheid (weiss) im Final des Turniers Regiomasters gegen den FC Abtwil-Engelburg.

Bild: Urs Bucher

Nach 2021 ist auch das diesjährige Allianz Regiomasters, an dem unter anderem der FC Bazenheid (2. Liga interregional), FC Uzwil (1. Liga), der FC Wil U20 (2. Liga interregional) und der FC Henau (2. Liga) teilgenommen hätten, abgesagt worden. Dies, obwohl der Anlass gemäss den aktuellen Auflagen des Bundes (noch) hätte durchgeführt werden können.

Der Entscheid der Organisatoren fiel nach Rücksprache mit dem Kantonsarztamt, welches eine Absage empfiehlt, da mit der hoch ansteckenden Omikronvariante Ansteckungen nicht zu vermeiden sind. Das Regiomasters möchte mit den ca. 600 Sportlern und den entsprechenden Zuschauern nicht dazu beitragen, dass sich das Virus in dieser akuten Phase weiterverbreitet. Es geht dem Organisationskomitee des Regiomasters bei diesem Entscheid auch um die Solidarität gegenüber der Bevölkerung und dem Gesundheitswesen. (red)

Montag, 3. Januar, 17:58 Uhr

Neuer Leiter der Polizeiregion Linthgebiet-Toggenburg

Der neue Leiter, Alfred Sonderer.

Der neue Leiter, Alfred Sonderer.

Bild: PD

Mit dem Übergang ins Jahr 2022 erhält die Polizeiregion Linthgebiet-Toggenburg einen neuen Leiter. Alfred Sonderer war fünf Jahre lang Regionenleiter von Bodensee-Rheintal. Nun löst er in der Region Linthgebiet-Toggenburg Christian Rudin ab, der in den Ruhestand getreten ist.

Der pensionierte Leiter, Christian Rudin.

Der pensionierte Leiter, Christian Rudin.

Bild: PD

Durch diese Pensionierung und den Wechsel von Alfred Sonderer kommt es auch in den Polizeiregionen Bodensee-Rheintal und Werdenberg-Sarganserland zu einem Führungswechsel. Valentin Aggeler, Leiter der Regionalpolizei, blickt den Rochaden und der Neuernennung mit Zuversicht entgegen. Er freut sich gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei über die Bereitschaft der Führungskräfte zur persönlichen Weiterentwicklung. Die drei Polizeioffiziere werden die jeweiligen Leiter der Regionalen Ermittlungs-, Fahndungs- und Jugenddienste, der Polizeistationen und der mobilen Polizei in ihrer Region führen. (red)

Montag, 3. Januar, 15:13 Uhr

Brief von Ebnat-Kappel nach Wildhaus war elf Jahre erfolglos unterwegs

Der Brief wurde in Ebnat-Kappel abgeschickt und abgestempelt.

Der Brief wurde in Ebnat-Kappel abgeschickt und abgestempelt.

Bild: Pius Amrein

Im November 2010 hat die Firma Toggenburg Medien AG einen Werbebrief verschickt. Das Unternehmen, welches das «Toggenburger Tagblatt» herausgibt, vertrieb damals auch noch die «Toggenburger Nachrichten» und wollte einen Wildhauser mit einem Brief und beigelegter Bestellkarte zum Kauf eines Abonnements überzeugen. Der Brief wurde in Ebnat-Kappel, wo das Redaktionsbüro damals beheimatet war, zur Post gebracht und abgestempelt.

Am 31. Dezember 2021, elf Jahre später, lag der Brief wieder im Briefkasten der Toggenburg Medien AG, die heute nur noch in Wattwil beheimatet ist. Die Adresse des möglichen Kunden in Wildhaus war offenbar nicht korrekt, auf dem Rücksende-Stempel der Post steht zu lesen, dass der Empfänger unter der angegebenen Adresse nicht ermittelt werden konnte. Wo der Brief zehn Jahre lang lag, ist nicht bekannt.

Die «Toggenburger Nachrichten» erschienen Ende 2015 zum letzten Mal. Der Titel, der bereits ein paar Jahre zuvor von der Redaktion des «Toggenburger Tagblatts» produziert wurde, wurde vollständig in die Tageszeitung integriert. (lsf)

Montag, 3. Januar, 09:21 Uhr

Gelungener Saisonauftakt der jungen Skispringer

Lars Künzle (SSC Toggenburg) baute mit den zwei Siegen seine Führung in der Gesamtwertung der HNT weiter aus.

Lars Künzle (SSC Toggenburg) baute mit den zwei Siegen seine Führung in der Gesamtwertung der HNT weiter aus.

Bild: PD

Zwischen Weihnachten und Neujahr starteten junge Skispringerinnen und -springer sowie Nordische Kombiniererinnen und Kombinierer in die Wintersaison der Helvetia Nordic Trophy. Saisonstart war in Kandersteg im Berner Oberland, wo zwar die Schanzen super präpariert waren, doch an beiden Wettkampftagen regnete es mal mehr, mal weniger. Der Ostschweizer Skiverband war mit drei jungen Frauen und sieben jungen Männern vertreten. Sie kehrten mit sechs Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen zurück.

Überzeugen konnten einmal mehr Dario Lemmenmeier (U13, HS 27 m Schanze) und Lars Künzle in der Kategorie U16, HS 74 m Schanze (beide SSC Toggenburg). Beide gewannen souverän ihre Kategorien. Mit 24,5 m kam Lemmenmeier dem Schanzenrekord (25,5 m) sehr nahe. Künzle baute mit den zwei Siegen seine Führung in der Gesamtwertung der HNT weiter aus.

Nils Lemmenmeier (SSC Toggenburg) wurde Sechster und Siebter in der Kategorie U10, HS 27 m Schanze. Nathalie Egger und Malin Widmer (beide SSC Toggenburg) sprangen erstmals in einem Wettkampf von einer HS 27 m Schanze. Sie wurden in der Kategorie Animation in beiden Wettkämpfen Fünfte bzw. Sechste. In der Allgemeinen Klassen konnte Micha Sturm vom SC Ulisbach mit einem 3. Rang überzeugen. Beim 2. Wettkampf stürzte er im Probesprung nach der Landung und verletzte sich am Knie. Er wird deswegen die nächste Zeit ausfallen. (red)

Samstag, 1. Januar, 18:57 Uhr
In der Silvesternacht brannte es im Kanton St. Gallen mehrfach ungewollt: In Heerbrugg geriet eine Hecke in Brand (Bild), in Ebnat-Kappel ein unterirdischer Abfallbehälter.

In der Silvesternacht brannte es im Kanton St. Gallen mehrfach ungewollt: In Heerbrugg geriet eine Hecke in Brand (Bild), in Ebnat-Kappel ein unterirdischer Abfallbehälter.

Bild: kapo

Die Kantonspolizei St.Gallen musste in der Silvesternacht rund 70 Einsätze leisten. Auch im Toggenburg lief nicht alles glatt. In Ebnat-Kappel geriet ein Unterflurcontainer in Brand. Dieser konnte rasch gelöscht werden. Laut Polizeiangaben dürfte abgelassenes oder falsch entsorgtes Feuerwerk der Grund für den Brand gewesen sein. (kapo/red)

Samstag, 1. Januar, 17:56 Uhr

Unterbazenheider Silvestersänger leiten gesammeltes Geld an OhO weiter

Die Unterbazenheider Silvestersänger spenden ihre Einnahmen der Sammelaktion OhO.

Die Unterbazenheider Silvestersänger spenden ihre Einnahmen der Sammelaktion OhO.

Bild: Beat Lanzendorfer

Die Tradition geht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als die Unterbazenheider Silvestersänger erstmals für Bedürftige sammelten. Jeweils in der letzten Nacht des Jahres ziehen die Knaben im Alter zwischen acht und sechzehn ab etwa 5 Uhr morgens von Haus zu Haus und wecken die Einwohnerinnen und Einwohner in Unterbazenheid mit den Liedern «Das alte Jahr vergangen ist», «Mit der Freude zieht der Schmerz» und «Üb immer Treu und Redlichkeit» aus dem Schlaf.

Das gesammelte Geld kommt dann einer Hilfsorganisation zu Gute. In jüngster Vergangenheit wurde jeweils die Sammelaktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» berücksichtigt. Auch dieses Mal wird dies wieder der Fall sein. 912 Franken werden an die vom St.Galler Tagblatt initiierte Weihnachts-Sammelaktion überwiesen. (bl)

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