Marco Fritsche

«Bauer, ledig, sucht ...»-Moderator ist wieder Single: «Heiraten – einmal und nie wieder»

«Bauer, ledig, sucht ...»-Moderator ist wieder Single: «Heiraten – einmal und nie wieder»

Status «gelöscht»: Warum sich Marco Fritsche für die Ehe für alle einsetzt, was die Trennung mit ihm macht und ein ganz besonderer Überraschungsmoment unter Bauern.

In der TV-Show bringt er Schweizer Bäuerinnen und Bauern die Liebe, jetzt ist er selbst Single: Der Appenzeller Moderator Marco Fritsche hat sich nach acht Jahren von seinem Mann getrennt. Im «SommerTalk» der CH-Media-Sender spricht er über die Trennung und über die 16. Staffel, die bald ausgestrahlt wird.

Wenn dieser ganze TV-"Zirkus", wie er sagt, in so etwas Schönem wie einer Hochzeit und Kindern mündet, dann erfüllt ihn das mit "Demut und Dankbarkeit". Marco Fritsche ist so etwas wie der "Kuppler der Schweizer Bauern" – und das schon seit zwölf Jahren. Ab dem 20. August moderiert er die 16. Staffel der 3+-Sendung "Bauer, ledig, sucht ...". Darin suchen Schweizer Bäuerinnen und Bauern die Liebe.

Fritsche selbst ist die Liebe abhanden gekommen. Nach acht Jahren hat er sich von seinem Mann Martin getrennt. "Es ist alles gut", beschwichtigt er im "Sommer-Talk" der Regionalsender von CH Media Moderator Oliver Steffen.

"Auseinander entwickelt", hätten sein Mann und er sich. Acht Jahre, das sei sein persönlicher Rekord – so lange sei er noch nie mit jemandem liiert gewesen. Die beiden hatten ihre Partnerschaft eingetragen, nun laute sein Zivilstand diesbezüglich: "gelöscht".

Eingetragene Partnerschaft: «Gugus»

"Gugus" nennt Marco Fritsche solche Begriffe. "Deshalb setze ich mich für die Ehe für alle ein – dann heisst es nicht eingetragen und gelöscht, sondern verheiratet und geschieden. Das würde vieles vereinfachen."

Und doch, heiraten kommt für ihn nicht mehr infrage. "Einmal und nie wieder", sagt Marco Fritsche. "Alles andere wäre ja irgendwie beliebig. Das, was wir hatten lässt sich nicht einfach ersetzen." Sein Ex-Mann, das sei für ihn wie Familie. "Wir verstehen uns auch nach wie vor gut."

«Hebamme der Liebe»

Den Kandidatinnen und Kandidaten bei "Bauer, ledig, sucht ...", rät er jeweils, offen und kommunikativ zu sein. "Ein Bauer, der die Liebe sucht, aber den Mund nicht aufkriegt, das ist schwierig." Nicht selten würden dann die Frauen auf ihn zukommen und sagen: "Er interessiert sich ja gar nicht für mich."

Dabei sieht sich der Moderator nicht als "Kuppler", sondern viel mehr als "Hebamme der Liebe". Klar, nach zwölf Jahren habe es auch schon Ermüdungserscheinungen gegeben. Und doch: "Zum Aufhören müsste man mich schon zwingen. Meine Bauern lasse ich mir nicht nehmen." (smo)

Sehen Sie hier die Sendung "SommerTalk" mit Marco Fritsche in voller Länge:

Marco Fritsche, TV-Moderator

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1