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Kantonschemiker warnen: Grills und Zangen aus China setzen zu viele Metalle frei

Besonders Grillzangen aus China geben mehr Metall ab als gesund ist.

Besonders Grillzangen aus China geben mehr Metall ab als gesund ist.

Ein Viertel der Grillutensilien gibt mehr Metall ab, als gesund ist. Dies ergab eine Untersuchung von 99 Produkten. Bei den beanstandeten Produkten handelt es sich meist um Importware.

(wap) Die Kantonschemiker fordern die Importeure von Grillutensilien auf, ihre Selbstkontrolle und die Qualität ihrer Waren zu überprüfen. Bei erhöhtem Gebrauch könnten zu viele Metalle in den Körper gelangen, warnen sie in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Dies sei gesundheitlich relevant. «Deshalb darf derart mangelhafte Ware nicht mehr in den Handel gelangen und ist vom Markt zu nehmen», halten die Kantonschemiker fest.

Vor allem Nickel und Mangan wurden in erhöhtem Masse abgegeben. Dies dürfe nicht sein, halten die Kantonschemiker fest: «Solche Gegenstände dürfen Metalle nur in gesundheitlich unbedenklichen und technisch unvermeidbaren Mengen abgeben.»

Letzten Frühsommer hatten die Kantonschemiker 99 Produkte getestet, darunter 45 Grillspiesse, 19 Grillroste und 17 Fisch-, Fleisch- und Gemüsebräter. Besonders bei letzteren gab es viele Probleme: Sie machen rund die Hälfte der Beanstandungen aus. Bei den untersuchten Produkten habe es sich vorwiegend um Importe aus dem asiatischen Raum gehandelt, gemäss Deklaration meist aus chinesischer Produktion.

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