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Migros-Konten geplündert: Kantonspolizei Bern schnappt Cumulus-Betrüger

Mithilfe von Cumulus-Bons konnten die Cyberbetrüger Waren erstehen. (Symbolbild)

Mithilfe von Cumulus-Bons konnten die Cyberbetrüger Waren erstehen. (Symbolbild)

Ein 22-Jähriger und ein 32-Jähriger loggten sich im Jahr 2019 mutmasslich in fremde Kundenkonten der Migros ein. Mithilfe der Cumulus-Bons konnten sie so Güter im Wert von mehreren zehntausend Franken erbeuten.

(sku) Nach mehrmonatigen Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Bern die beiden Tatverdächtigen in einem Fall von Cyberbetrug Anfang Juni anhalten. Dies teilt die Kantonspolizei am Donnerstag mit. Bei den Hausdurchsuchungen der mutmasslichen Betrüger sei ein Grossteil der unrechtmässig erworbenen Waren sichergestellt worden. Die Ermittlungen dauern noch an. Die grundsätzlich geständigen Tatverdächtigen werden sich gemäss Mitteilung vor der Justiz verantworten müssen.

Laut derzeitigen Erkenntnissen hat laut Kantonspolizei Bern ein 22-jähriger Tatverdächtiger im Laufe des Jahres 2019 auf einer Internet-Plattform Login-Kombinationen für Cumulus-Konten erworben. Mithilfe der damit verbundenen Bons habe er so widerrechtlich Waren kaufen können. Dabei habe es sich grösstenteils um Güter des täglichen Bedarfs gehandelt.

Ab November 2019 habe der Betrüger die Zugangsdaten an einen 32-Jährigen aus seinem persönlichen Umfeld weiterverkauft. Die beiden Tatverdächtigen haben auf dieselbe Weise mehr als hundert Einkäufe getätigt und insgesamt Waren im Wert von mehreren zehntausend Franken erworben. Zusammen haben sie Güter des täglichen Bedarfs sowie Mobiltelefone, Fitness-Uhren oder Staubsauger erstanden. Diese seien dann teilweise über Online-Plattformen weiterverkauft worden.

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