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Mountainbike: Zwei Drittel mehr Unfälle in den letzten zehn Jahren

Der Mountainbike-Sport hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt. (Symbolbild)

Der Mountainbike-Sport hat in den letzten Jahren einen Boom erlebt. (Symbolbild)

Immer mehr Menschen fahren hierzulande Mountainbike. Die Kehrseite der Medaille: Die Zahl der Verletzten ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

(rwa) Jahr für Jahr werden mehr Sportbegeisterte auf Mountainbike-Routen gelockt. Seit 2014 hat die Zahl um 20 Prozent zugenommen. Dadurch kommt es auch immer häufiger zu Unfällen. 2017 sind 12'350 Mountainbiker verunfallt, wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) am Mittwoch mitteilte. Gegenüber 2007 bedeutet das ein Plus von 66 Prozent. 400 Personen verletzten sich dabei schwer. Jährlich verlieren im Schnitt zwei Menschen ihr Leben.

Während Mountainbikerinnen und Mountainbiker laut der BFU meistens einen Helm tragen, sind andere Körperpartien schlecht geschützt, obwohl diese bei einem Unfall besonders exponiert sind. Nur etwa ein Drittel der Sportler schützen ihre Schultern oder Ellbogen.

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