Glaube

Christa Rigozzi lässt ihre Zwillinge vom Papst segnen

Christa Rigozzi mit ihrem Mann und den Zwillingen bei Papst Franziskus

Christa Rigozzi mit ihrem Mann und den Zwillingen bei Papst Franziskus

Für Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi (34) und ihren Ehemann Giovanni Marchese (38) ging heute Donnerstag in Rom ein langjähriger Traum in Erfüllung.

Auf dem Platz vor der Basilica di San Pietro beim Vatikan, trafen die Schweizer Katholiken auf das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche Papst Franziskus (80). Das Highlight: Franziskus segnete mit Küsschen die zehnmonatigen Zwillinge Alissia und Zoe. «Das ist ein ehrwürdiger Tag für unsere Familie», schreibt Giovanni Marchese auf Instagram und postet dazu gleich mehrere Beweisfotos von den magischen Momenten in der Hauptstadt von Italien. Und Rigozzi schwärmt: «Ich bin sehr glücklich und der Stiftung Wunderlampe dankbar, dass sie dieses Treffen organisiert haben.» Seit 10 Jahren ist die Tessinerin Botschafterin für die wohltätige Stiftung tätig. 

Auch andere Stars sind Fan vom Papst: Ob Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, Hollywood-Star Angelina Jolie oder die Queen von England – sie alle hatten schon eine Privataudienz bei Franziskus. Kaum ein Papst vor ihm hat mehr Stars empfangen als Franziskus, der seit 2013 der 266. Bischof von Rom ist.

Die Besuche sind dazu gut für die Kasse der Kirche: «Ein paar tausend Franken» hat Ex-Fifa-Boss Sepp Blatter für die Privataudienz beim bekennenden Fussballfan Franziskus im November 2013 bezahlt. Mit dem ehemaligen Fussball-Superstar Diego Maradona unterhielt sich der Geistliche besonders gern und lange.

«Wir wollen den Glauben und diese Werte weitergeben» 

Einmal den Papst persönlich treffen und dem Stellvertreter Gottes auf Erden ganz nah sein. Nicht nur für Katholiken und Stars ist das oft ein lang gehegter Traum. Den Papst live sehen kann man auch als Otto Normalverbraucher bei vielen Gelegenheiten, doch nahe kommen ihm nur wenige. Denn in der Regel werden nur hochgestellte Persönlichkeiten wie Politiker, Staatsoberhäupter, geistliche Würdenträger und andere prominente Menschen vom Papst empfangen. Selbst als katholischer Priester hat man wenig Chancen, bei seinem «Chef» eine Privataudienz zu erhalten. Auch ein Bischof bekommt in der Regel gemäss Radio Vatikan nur alle fünf Jahre anlässlich eines sogenannten «Ad-limina-Besuchs» in Rom die Gelegenheit, den Papst in einer persönlichen Unterredung zu treffen.

Christa Rigozzi und Giovanni Marchese sind beide gläubige Katholiken, und darum wollen sie ihre Zwillinge unbedingt taufen: «Das ist uns wichtig, wir wollen den Glauben und diese Werte weitergeben», sagten sie vor kurzem in der «Schweiz am Wochenende». Wann und wo getauft wird, verrät das Paar nicht.  

«Ich vertrete das Publikum und das funktioniert»

«Ich vertrete das Publikum und das funktioniert» (3. August 2017)

Moderatorin Christa Rigozzi über ihren Wechsel von der Unterhaltung zur Politik – und über ihr Familienleben mit offenbar ganz unkomplizierten Zwillingen.

Autor

Sacha Ercolani

Sacha Ercolani

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