Züri-Fäscht

Christa Rigozzi rührt die Werbetrommel für ihren Kanton

Rührt die Werbetrommel: Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi (Archiv)

Rührt die Werbetrommel: Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi (Archiv)

Das Tessin rührt dieses Wochenende als Gastkanton am Züri-Fäscht die Werbetrommel für sich. Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi stimmt in das Loblied auf ihren Heimatkanton ein - räumt aber ein, dass im Tessin auch «sehr, sehr konservative Menschen» lebten.

"Es gibt sicher Tessiner, die sind so richtige Bünzli. Sie sind der Meinung, dass sie von den Deutschschweizern vernachlässigt werden. Haben einfach immer etwas zu nörgeln. Aber es ist die Minderheit hier, die so tickt. Die meisten Tessiner sind sehr aufgeschlossen", betonte Rigozzi gegenüber dem "Tagblatt der Stadt Zürich".

Sie selber habe den abschätzig gemeinten Ausdruck "Zucchini" für Deutschschweizer nie verwendet, auch wenn sie diesen kenne, erklärte die 30-Jährige. Ob Rigozzi und ihr Mann am Züri-Fäscht weilen werden, geht aus dem Interview nicht hervor. Die Ex-Miss hält Zürich aber für wunderbar und cool und wohnte einst auch selber hier.

Derzeit sei sie allerdings im Zügelstress im Tessin, erklärte sie. "Wir ziehen in unser Haus, das wir in Monte Carasso gebaut haben, und ich stehe jetzt zwischen Möbeln und Bananenschachteln. Aber ich freue mich sehr auf unser neues Zuhause. Die Aussicht auf Bellinzona und seine drei Schlösser ist traumhaft schön", sagte Rigozzi.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1