Modernisierung

Endo Anaconda wünscht sich Menschenkontakt zurück

Ohne Menschenliebe kein würdiges Altern: Stiller-Has-Frontmann Endo Anaconda kritisiert das zunehmende Ersetzen von Menschen durch Roboter. (Archivbild)

Ohne Menschenliebe kein würdiges Altern: Stiller-Has-Frontmann Endo Anaconda kritisiert das zunehmende Ersetzen von Menschen durch Roboter. (Archivbild)

Autor und Stiller-Has-Sänger Endo Anaconda hat Mühe mit der Modernisierung und dem daraus resultierenden Verlust persönlicher Kontakte. Er wehre sich «gegen alle Arten der technologischen Entmenschlichung», sagt er.

So kritisiert der 61-Jährige etwa, dass es bei der Bahn keine Schalter mehr gibt, "dafür mehr Videoüberwachung, mehr Leute, die einen Monitorjob machen und in der Freizeit randalieren".

Um in Würde altern zu können, sei Menschenliebe besonders wichtig. "Es geht nicht, indem man sich von einem Roboter den Hintern putzen lässt", so der Berner Musiker in einem von Schriftsteller Pedro Lenz geführten Interview in der "Luzerner Zeitung". Gleichzeitig räumt er aber auch ein, in "einer Art Wellnesszone" zu leben. Auf dem Oberdeck der "Titanic", während "die unten ersaufen".

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