Entscheid

Erbe von Soulsänger James Brown wird aufgeteilt

Streit zum Browns Erbe beendet (Archiv)

Streit zum Browns Erbe beendet (Archiv)

Zweieinhalb Jahre nach dem Tod des legendären Soulsängers James Brown ist der Streit um sein Erbe endgültig beigelegt. Ein US-Richter in Columbia hat entschieden, dass die Hälfte von Browns Hinterlassenschaft wohltätigen Organisationen zugutekommt.

Demnach geht ein Viertel an Browns Witwe Tomi Rae und den gemeinsamen kleinen Sohn, das andere Viertel an die sechs erwachsenen Kinder des Musikers. Beide Seiten hatten in den vergangenen Jahren einen erbitterten Rechtsstreit ausgefochten.

Die Auseinandersetzung zwischen der jungen Witwe und Browns Kindern ging so weit, dass Browns Beisetzung längere Zeit aufgeschoben wurde, um die Vaterschaft des jüngsten Sohnes von Rae genetisch nachzuweisen.

Bei dem Erbe geht es vor allem um die Tantiemen für Browns Songs und Videos sowie Einnahmen aus dem Verkauf seiner Alben. Der populäre Musiker war am 25. Dezember 2006 an Herzversagen gestorben und anschliessend im Apollo-Theater im New Yorker Stadtbezirk Harlem aufgebahrt worden.

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