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Gimma über Gimma: «Faktisch tauge ich einen Scheiss»

"Wahrheit erzeugt Hass": Der Churer Rapper Gimma (Archiv)

"Wahrheit erzeugt Hass": Der Churer Rapper Gimma (Archiv)

Er bringt gleich zwei Alben auf den Markt und ein von ihm mitproduzierter Dokfilm kommt ins Kino - dennoch sagt Rapper Gimma über sich: «Faktisch tauge ich einen Scheiss». Der Musik will er abschwören und mit SVP-Nationalrätin Natalie Rickli Kinder haben - angeblich.

In Rickli sei er "etwas verliebt, seit sie mich ins Bundeshaus eingeladen hat. Einfamilienhaus und Kinder: nur mit ihr", sagte der Produzent, Rapper, Filmer, Kolumnist, Buchautor und angehende Multimedia-Student der Zeitung "Die Südostschweiz".

Dass die beiden Alben seiner Formationen Gimmalaya und The Swiss Avengers kommerziell erfolgreich werden, glaube er nicht. Er habe sie sowieso nur gemacht, um Verträge zu erfüllen und Freunde zu fördern. Aber jetzt sei "Musik definitiv gestorben".

Das braucht man nicht zu glauben. "Gimma darf jeden Scheiss sagen, der Gian Marco (Schmid) in den Sinn kommt, und ich kann mich nachher dahinter verstecken, dass es Kunst ist", sagt der 34-jährige Churer. Mit der Wahrheit hat er es sowieso nicht so: Auf seinen Hals hat er "Veritas odium parit" tätowieren lassen - "Wahrheit erzeugt Hass".

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