Baurecht

Gleiches Recht für alle: Federer muss seinen Hag um Luxus-Chalet neu planen

Roger Federers Traumferienhaus in Valbella, als sich das Chalet im Bau befand

Roger Federers Traumferienhaus in Valbella, als sich das Chalet im Bau befand

Keine Extrawurst für Roger Federer in Valbella GR: Die Baubewilligung für den Zaun, den er um sein Luxus-Doppelchalet errichten wollte, wurde zurückgezogen. Der Nachbarn hatte die Klage eingereicht - wohl aus Prinzip.

Roger Federer scheint in Valbella GR keine nette Nachbarn zu haben: Die Baubewilligung für den Zaun, den er um sein Luxus-Chalet errichten wollte, wurde zurückgezogen. Es ging eine Klage des Nachbarn ein.

Warum geklagt wurde, ist unklar: Laut Anwalt des Klägers geht es darum, gleiches Recht für alle zu schaffen.

In den Medien hatte es zunächst geheissen, der mit bis zu dreieinhalb Meter hohen Büschen verkleidete Maschendrahtzaun versperre den Nachbarn die Sicht.

Der Anwalt desjenigen Nachbarn, der die von der Gemeinde Vaz abgeschmetterte Klage ans kantonale Verwaltungsgericht weiterzog, präzisierte: Die Nachbarn hätten Angst, der Schnee drücke Federers Grenzbüsche auf ihre Grundstücke herüber, wie die "SonntagsZeitung" berichtet.

Gemäss dem kantonalen Raumplanungsgesetz ist Federers Hag sozusagen zweieinhalb Meter im Out.

Um soviel muss er nun nach innen versetzt werden. Ausser, dass damit dem Gesetz genüge getan wird, nützt das den Nachbarn wohl wenig.

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