Vorbilder

Hitparadenstürmer Kunz sieht sich nicht in der Ländler-Ecke

Der Luzerner Singer/Songwriter Kunz findet Schubladen "beschissen". Er fühlt sich näher an Bruce Springsteen als an Schluneggers Heimweh. (Handout)

Der Luzerner Singer/Songwriter Kunz findet Schubladen "beschissen". Er fühlt sich näher an Bruce Springsteen als an Schluneggers Heimweh. (Handout)

Chartstürmer Kunz wird gern in dieselbe Schublade geworfen mit beispielsweise Trauffer oder Schluneggers Heimweh. Er selber sieht sich nicht in der volkstümlichen Ecke. Sein Vorbild ist Büne Huber - oder noch besser Bruce Springsteen. «So will ich werden», sagt er.

"Schubladen sind beschissen", meinte der Luzerner gegenüber dem "SonntagsBlick". "Kunz gibt es seit dreieinhalb Jahren, und die Medien wissen immer noch nicht, wo sie mich hintun sollen". Aber das sei, was ihn ausmache. "Ich bin weder noch - weder der Hipster noch der Bauer. Stadt oder Land, das ist heute doch vorbei."

Kunz' neuestes Album "No Hunger" ist vor zwei Wochen gleich auf Platz eins in die Schweizer Hitparade eingestiegen. Das war ihm zwar schon 2015 mit "Mundart Folk" gelungen, dennoch sei das keine Routine, sondern immer noch eine Überraschung.

Den Erfolg führt er auf seine Authentizität zurück: "Ich versuche immer, ein möglichst ehrliches Album mit Geschichten aus meinem Leben zu machen. Das kommt offenbar an", sagt er. "Ich verstelle mich nicht. Das merken die Fans. Sie nehmen mir Musik und Texte ab."

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1