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Jon Bon Jovi: Schlimmer als mit Trump kann es nicht werden

Die politische Lage in seinem Land macht ihn fertig: US-Musiker Jon Bon Jovi wird seinen Frust im Wahljahr 2020 in Form einer "ziemlich heftigen Platte" rauslassen.

Die politische Lage in seinem Land macht ihn fertig: US-Musiker Jon Bon Jovi wird seinen Frust im Wahljahr 2020 in Form einer "ziemlich heftigen Platte" rauslassen.

Der US-Rocksänger Jon Bon Jovi ("Livin' On A Prayer», «Keep The Faith") will auf dem nächsten Album seiner Band politisch werden. Das kündigte der Musiker und Schauspieler bei einem Konzert auf dem Kreuzfahrtschiff «Norwegian Pearl» vor Palma de Mallorca an.

"Das Album wird "2020" heissen und Anfang des Jahres erscheinen", sagte der als John Francis Bongiovi Jr. im US-Bundesstaat New Jersey geborene Bon Jovi. "Der Titel bezieht sich darauf, dass es ein Wahljahr ist.

Wenn ich für das Präsidentenamt kandidieren würde, könnte ich nichts Schlimmeres anrichten als die jetzige Regierung", betonte der 57-Jährige mit Blick auf das Republikaner-Kabinett von Donald Trump. Bon Jovi hatte bei früheren Präsidentschaftswahlen die Demokraten Barack Obama und Hillary Clinton unterstützt.

Es gehe ihm um eine klare Vision für die Zukunft. "Wir haben eine Platte aufgenommen, die die Essenz der Welt einfängt, in der wir gerade leben." Auch erste Details verriet Bon Jovi: Einen Song habe er über Soldaten mit posttraumatischer Belastungsstörung geschrieben, einen anderen über die vielen Schiessereien in den USA. "Und die Machtinhaber in Washington D.C. habe ich natürlich auch bedacht. Es ist eine ziemlich heftige Platte geworden."

"2020" wird das 15. Studioalbum der Band sein, die seit ihrer Gründung im Jahr 1983 über 100 Millionen Tonträger verkauft haben soll.

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