Miss Water
Miss Water ist aus dem Aargau

Die 22-Jährige belegte an der Wahl zur Miss Earth Schweiz den 4. Platz und sicherte sich so den Titel der Miss Water. Sie möchte sich ausser für humanitäre und umweltschutzbezogene Projekte vor allem für den Tierschutz einsetzen.

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Jenny Pedrini mit Akyla

Jenny Pedrini mit Akyla

Patricia Hager

Nur schön sein reicht nicht, um sich an der Wahl zur Miss Earth Schweiz durchsetzen zu können. Vorausgesetzt sind auch soziales Engagement und ein hohes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt. So müssen die Kandidatinnen die Jury nicht nur von ihrem Auftritt, ihrem Erscheinungsbild und ihrer Ausstrahlung überzeugen, sondern vor allem von ihren ehrlichen Bemühungen, sich im Bereich der humanitären Hilfe und auf dem Gebiet des Umweltschutzes zu engagieren. So ist es auch das Ziel der Miss-Earth-Schweiz-Wahl, eine Brücke zwischen Glamour und ernsthaftem Engagement zu schlagen.

Überraschende Wahl

Die Galaveranstaltung in Zürich erlebte Jenny Pedrini als einen interessanten und ganz besonderen Anlass. «Es war für mich das erste Mal, dass ich einen Fernsehauftritt hatte. Dementsprechend war ich auch etwas nervös», gesteht die Detailhandelsfachfrau mit Handelsschul-Abschluss. Der vierte Platz kam für sie überraschend und unerwartet. Die Platzierung war dafür umso erfreulicher, da sie sich so einen der begehrten Titel sichern konnte. Denn an der Miss-Earth-Schweiz-Wahl bekommt nicht nur die Erstplatzierte einen Titel – den Titel der Miss Earth Schweiz –, sondern auch die Nächstplatzierten erhalten jeweils den Titel eines Elements. So darf sich die Zweitplatzierte Miss Fire Schweiz, die Drittplatzierte Miss Air Schweiz und die Viertplatzierte Miss Water Schweiz nennen.

Das entscheidende Jahr

Jenny Pedrini möchte in ihrem Amtsjahr als Miss Water Schweiz alles daransetzen, um ihrem Titel gerecht zu werden. Das bedeutet für sie Spenden zu sammeln, an Benefiz-Anlässen aufzutreten, Sponsoren zu suchen und sich möglichst viele Engagements zu sichern.

Denn ein Teil ihrer Gagen aus dem Amtsjahr fliesst direkt an Humanitär- und Umweltprojekte. Seit eineinhalb Monaten im Amt, hatte die Aargauerin bereits einige Einsätze: So hatte sie an der Tour de Suisse einen Auftritt als Ehrendame, hat mit den anderen Missen einen Kalender gemacht, und sie durfte für die Sendung Automobil Revue TV eine Vespa Probe fahren.

Besonders einsetzen möchte sich die 22-Jährige aber für den Tierschutz in der Schweiz und vor allem im Aargau. «Mir liegen Tiere besonders am Herzen. Leider geht das Wohl der Tiere oft vergessen und sie werden ausgesetzt oder misshandelt», sagt Pedrini. Aus diesem Grund will sie auch eigene Projekte in diesem Bereich lancieren. Sie selber lebt auch mit einem Tier unter einem Dach: mit der Mischlings-Hündin Akyla, die seit drei Jahren zur Familie gehört.

Kleinigkeiten zählen

Neben dem Tierschutz möchte sie die Leute auch darauf sensibilisieren, dass man auch mit Kleinigkeiten etwas für die Umwelt tun kann. «So kann man etwa anstelle des Lifts die Treppen benützen, beim Zähneputzen den Wasserhahn abstellen oder wenn es möglich ist, anstelle des Autos den Zug oder Bus zu nehmen», so die Vorschläge der Miss. Ihr Ziel ist es, sich nicht nur während ihres Amtsjahres, sondern auch danach noch für die Umwelt und die Tiere starkzumachen.

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