Stimmenkauf

Mister Schweiz Sandro Cavegn löst die Schulden von SMS-Voting ein

Hier zieht Sandro Cavegn die Gewinner des Wettbewerbs, der ihm vielleicht zum Titel verhalf.

Hier zieht Sandro Cavegn die Gewinner des Wettbewerbs, der ihm vielleicht zum Titel verhalf.

Die Aktion hat dem neuen Mister Schweiz viel Kritik eingebracht. Er betreibe Stimmenfang, indem er Preise für SMS-Stimmen verlose. Jetzt hat Sandro Cavegn bei einer Loswahl die Preise im Wert von 20000 Franken verteilt.

Das sind sie, die umstrittenen Stimmen, die Sandro Cavegn zum Mister Schweiz machten. Jeder, der an der Mister Schweiz Wahl per SMS für Sandro Cavegn stimmte, nahm automatisch an seinem Wettbewerb teil. Jetzt zog er zusammen mit seiner Glücksfee die Gewinner des Wettbewerbs, der ihm vielleicht zum Titel verhalf.

Die Aktion brachte dem umtriebigen St. Galler viel Kritik ein. Er selbst denkt aber nicht, dass die Verlosung die Wahl entschieden hätten. «Es gab ja auch noch ein Jury-Voting», so Cavegn. Zudem hätten auch seine Kontrahenten versucht, ihr Umfeld zu mobilisieren.

Über 100 Preise im Wert von 20000 Franken hat Sandro Cavegn nun verlost. Die Preise gehen vom Blumentopf bis zum Wellness-Gutschein. Dabei bewies der 27-jährige Kaufmann, dass er ein sicheres Gespür für ein gutes Geschäft hat. Denn die Preise kosteten ihn keinen Rappen. Für die Preise musste er nur zum Telefonhörer greifen und allfällige Sponsoren anfragen.

Gönnerhaft waren jedoch nicht nur die Sponsoren, sondern auch die Stadt Rapperswil. Bis zu 5000 Franken lässt sie sich den Empfang des Mister-Schweiz im Schloss kosten. (dno)

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