SRF «Arena/Reporter»

Rigozzi wehrt sich gegen Kritik: «Ich rede nicht über Kaffee und Schöggeli»

Jonas Projer und Christa Rigozzi moderieren "Arena/Reporter".

Jonas Projer und Christa Rigozzi moderieren "Arena/Reporter".

Nach der Kritik an Christa Rigozzi als Teil des neuen SRF-Formats «Arena/Reporter» entkräftet die Tessinerin Vorwürfe, wonach ihr die Sendung nur als Sprungbrett diene. Moderator Projer kündigt eine Ausstandsregel an.

Die Moderatorin und ehemalige Miss Schweiz Christa Rigozzi wehrt sich gegen Kritik rund um ihre Rolle im neuen SRF-Format "Arena/Reporter". «Ich rede mit den Zuschauern über die Kinderschutzbehörde Kesb und nicht über Kleinkredite, Kaffee oder Schöggeli», sagt Rigozzi im SonntagsZeitung-Interview.

Rigozzi war vorgeworfen worden, sie sei aufgrund ihrer Werbeaufträge nicht unabhängig. Vor und nach der Sendung würden jedoch keine Spots mit ihrer Beteiligung ausgestrahlt. «Das Schweizer Fernsehen hat mich nicht engagiert, damit ich meine Bekanntheit steigern kann. Es hat mich angestellt, weil ich bekannt bin», so die Tessinerin. 

Auf anonyme Kritik reagiere sie nicht, sagte sie im Hinblick auf kritische Äusserungen innerhalb der SRF-Belegschaft. «Ich finde das lächerlich und unglaubwürdig”, sagte Rigozzi gegenüber der SonntagsZeitung.

Bei Befangenheit würde Rigozzi zudem in den Ausstand treten, sagte SRF-Moderator Jonas Projer im Interview mit dem SonntagsBlick. «Es ist doch klar: Kämen sie und ich zum Schluss, Christa wäre befangen, würde sie in den Ausstand treten», sagt Projer.

Dass Projer die Themenauswahl der Werbetätigkeit Rigozzis anpasst, um den Eindruck der Befangenheit zu vermeiden, kommt für ihn nicht in Frage: «Die Wahl des Themas ist eine redaktionelle Entscheidung, die nie durch Christa beeinflusst würde. Verantwortlich dafür bin ich als Redaktionsleiter.»

Meistgesehen

Artboard 1