Festspiele

Salzburger Festspiele beginnen mit «Jedermann»

Die Schauspieler Christoph Franken (links) und Helmut Mooshammer (rechts) eilen am Samstagabend zur Premiere von Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" im Rahmen der Salzburger Festspiele 2019.

Die Schauspieler Christoph Franken (links) und Helmut Mooshammer (rechts) eilen am Samstagabend zur Premiere von Hugo von Hofmannsthals "Jedermann" im Rahmen der Salzburger Festspiele 2019.

Mit der Schauspielerin Vera Tscheplanova als neuer «Buhlschaft» haben am Samstagabend die Salzburger Festspiele 2019 begonnen. Erstmals umgarnte die gebürtige Russin in einem Hosenanzug und mit ungewohnt rauchiger Stimme ihren Geliebten «Jedermann».

Dieser war wieder von Tobias Moretti gespielt worden. Morettis Bruder Gregor Bloéb war erstmals in der Doppelrolle von "Jedermanns gutem Gesell" und "Teufel" zu sehen. Er blieb aber in den Augen vieler Zuschauer vergleichsweise blass. Anders als in den Vorjahren konnte die Premiere diesmal ungestört auf dem Domplatz aufgeführt werden - erst nach dem Schluss setzte Regen ein.

Mit fast 700 Vorstellungen in einem knappen Jahrhundert - kommendes Jahr begehen die Festspiele ihr 100-jähriges Bestehen - ist Hugo von Hofmannsthals Mysterienspiel "Jedermann" auf dem Salzburger Domplatz ein zentraler Bestandteil des weltgrössten Musik- und Theaterfestivals. Der österreichische Regisseur Michael Sturminger hatte das Traditionsstück vor zwei Jahren neu inszeniert und Text und Szene umfassend modernisiert.

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