Mister Schweiz

Sandro Cavegn blickt auf «lukratives» Mister-Schweiz-Jahr zurück

Der vorläufig letzte Mister Schweiz, Sandro Cavegn (Archiv)

Der vorläufig letzte Mister Schweiz, Sandro Cavegn (Archiv)

Am Montag endet das Amtsjahr von Mister Schweiz Sandro Cavegn ohne Nachfolger. Für den Bündner war es ein «lukratives Jahr», wie er sagt. Die bis zu 500'000 Franken, die andere Mister Schweiz verdient haben wollen, hält er allerdings für ein Gerücht.

"Das möchte ich erst mal schwarz auf weiss sehen, dass die wirklich über 400'000 Franken verdient haben", sagte der 28-Jährige der Online-Ausgabe der "Schweizer Illustrierten" (SI).

Wie gegenüber anderen Medien auch, betonte der Geschäftsmann Cavegn, dass er sein Amtsjahr vor allem zu Marketingzwecken genutzt habe und jetzt wieder voll in den Beruf zurückgehen werde. Wenn er aber auch künftig für Moderationen gebucht werde, habe er nichts dagegen.

Er sei als Mister Schweiz relativ selten im Rampenlicht gestanden, gab letzte Woche "Radio 24" im Gespräch mit Cavegn zu bedenken. Der Eindruck täusche, antwortete letzterer: Er habe halt nicht für Negativschlagzeilen gesorgt. Auch gegenüber der SI meinte er: "Es gab um mich keine Skandale - darauf bin ich stolz."

Ganz so glatt lief allerdings nicht alles: Schon vor der Wahl am 25. August 2012 wurde ihm Stimmenkauf vorgeworfen: Der Geschäftsführer einer Pizzeria liess jeder Pizza einen Flyer beilegen mit seinem Foto und seiner Startnummer. Unter denen, die für ihn per SMS abstimmten, verloste er Preise.

Sauer aufgestossen ist einigen auch, dass Cavegn sich als Single ausgab, obwohl er schon vor der Wahl liiert war und es bis heute ist.

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