Musik und Leben

Steff la Cheffe möchte lieber unerkannt bleiben

Steff la Cheffe kennt Höhen und Tiefen im Leben (Archiv)

Steff la Cheffe kennt Höhen und Tiefen im Leben (Archiv)

Das «Bärner Meitschi» Steff la Cheffe hat einen frommen Wunsch: «Ich sehe mich auf Plakaten und hoffe, dass mich niemand erkennt.» Der geht wohl kaum in Erfüllung, denn Radios spielen die Stücke der Rapperin und Beatboxerin rauf und runter, und die 26-Jährige lächelt aus zahlreichen Zeitungen entgegen.

Schon mehrmals hat sich Stefanie Peter, wie die Bernerin eigentlich heisst, in Interviews kritisch geäussert über das grosse Interesse der Öffentlichkeit an ihrer Person.

Mitmusiker Andreas Vollenweider sagte vor einiger Zeit, man merke Steff la Cheffs Musik an, dass die Sängerin intensiv gelebt habe. "Sicher prägt einen das, was man erlebt hat. Und wer, wie ich, auch schon untendurch musste, nimmt nicht alles als selbstverständlich", sagte die Bernerin im Gespräch mit der "Coopzeitung".

Aber sie finde, es gehe im Leben viel mehr um Menschen, Herz und Beziehungen, denn um einen geradlinigen Karriereweg. Wobei dieser bei Steff la Cheff in Bezug auf die Musik bisher durchaus ohne Umwege verlaufen ist.

2007 von Reggae-Sänger und Produzent Dodo entdeckt, tourte Peter bald mit Vollenweider durch die Welt und veröffentlichte 2010 ihr erfolgreiches Debütalbum "Bittersüessi Pille". 2013 erschien das neue Album "Vögu zum Geburtstag".

(Quelle: youtube/bakaramusik)

Steff la Cheffe mit Ha ke Ahnig

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