Vorbilder

Strokes-Sänger: Lieber The Velvet Underground als die Beatles

Julian Casablancas - früher The Strokes, jetzt The Voidz - hält es mit Lou Reed: Er findet, die Beatles würden überschätzt. (Archivbild)

Julian Casablancas - früher The Strokes, jetzt The Voidz - hält es mit Lou Reed: Er findet, die Beatles würden überschätzt. (Archivbild)

Der Sänger der Rockband The Strokes, Julian Casablancas, sieht es als Vorteil an, kein Fan der Beatles zu sein. Das habe ihm geholfen, einen eigenen Stil zu finden. «98 Prozent von dem Zeug, was man hört», klinge nach der Band aus Liverpool, so Casablancas.

Er habe die "Fab Four" nie gehört oder gemocht, sagte Casablancas in einem Podcast des Musik-Magazins "Rolling Stone". Das habe seiner musikalischen Entwicklung und seiner Individualität aber geholfen.

Er selbst bevorzugt offensichtlich eine US-Rockgruppe. "Dann gibt es The Velvet Underground. Ich weiss, dass Lou Reed die Beatles gehasst hat", erklärte der 39-Jährige. Reed, der mittlerweile verstorbene Frontmann von Velvet Underground, hatte 1987 in einem Interview gesagt, die Musik der Beatles sei "Müll" gewesen.

Casablancas will mit seiner Zweitband The Voidz am 30. März das neue Album "Virtue" veröffentlichen. Von den Strokes gab es zuletzt im Jahr 2016 neue Musik.

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