Xenia zeigt, wie es geht

Was die Nutzung der sozialen Plattformen angeht,ist die ehemalige Vize-Miss Xenia Tchoumitcheva absolute Spitzenreiterin.

SACHA ERCOLANI
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Prominente, die diese tollen Möglichkeiten nicht nutzen, sind selber schuld», sagt Xenia Tchoumitcheva, die täglich selber Infos und neue Fotos von sich auf Facebook postet und bisher über 700 Tweets verfasste. Das Engagement zahlt sich aus: Mittlerweile hat die attraktive Tessinerin mit russischen Wurzeln schon mehr als 52 000 Facebook-Freunde und über 3700 Nutzer verfolgen ihre täglichen Meldungen (Tweets) bei Twitter.

Ihre Mitbewerberinnen sehen im Vergleich alt aus: Die Gruppe von Schauspielerin Melanie Winiger (33) hat gerade einmal knapp 1350 Anhänger, Schlagerschätzchen Francine Jordi (34) bringt es auf 2000 und das pausierende Top-Model Julia Saner (19) konnte et-was mehr als 3200 Freunde finden. Bei Twitter ist Xenia Tchoumitcheva konkurrenzlos, es gibt kaum Schweizer Prominente, die das trendige Netzwerk so rege nutzen und derart hoch im Kurs sind. «Über diese Plattformen kann ich innert Sekunden sehr viele Leute erreichen und selber kontrollieren, was ich veröffentlichen will und was nicht, das ist genial», sagt Tchoumitcheva. Seit kurzem managt sie sich selber und lebt bes-tens von den vielen Model-Engagements. Gemäss eigenen Angaben konnte sie dank Facebook und Twitter auch zusätzliche mehrere hundert Xenia-Jahreskalender 2012 online verkaufen und erhält immer wieder Model-Angebote oder DJ Buchungen.

Es gibt aber auch Anhänger, die mehr als nur Fan sein möchten oder schöne Fotos ansehen: Tchoumitcheva sagt, sie erhalte jede Woche mindestens fünf schriftliche Heiratsanträge, über 50 Fanbriefe und mehr als 100 Nachrichten auf Facebook. Sie sei sehr dankbar, könne aber unmöglich alle Briefe und Anfragen beantworten: «Da müsste ich jemand anstellen. Schön ist aber, dass ich mich nie um frische Blumen kümmern muss, denn ich erhalte jede Woche Blumensträusse von Verehrern.»

Auf die Gerüchte, sie sei die neue Flamme von Ferrari-Pilot Fernando Alonso (30), will Xenia Tchoumitcheva nicht eingehen. «Nicht alles von mir muss publik sein», sagt sie. «Wer mir auf Twitter Facebook folgt, kann schon genug über mich erfahren.»