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Schweizer Bibliotheksstatistik: Mehr Bücher, aber weniger Ausleihen

Die grössten Bibliotheken der Schweiz gehören Universitäten und Hochschulen. Im Bild die ZHB in Luzern.

Die grössten Bibliotheken der Schweiz gehören Universitäten und Hochschulen. Im Bild die ZHB in Luzern.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik nahm das gesamte Angebot der zehn grössten Schweizer Bibliotheken im Jahr 2019 auf fast 55,8 Millionen Bücher leicht zu — vor allem im Bereich der digitalen Medien.

(sku) Das Angebot an elektronischen Zeitungen und Zeitschriften hat 2019 in den zehn grössten Schweizer Bibliotheken um durchschnittlich 11 Prozent zugenommen. Dies zeigt die am Dienstag publizierte Bibliotheksstatistik des Bundesamts für Statistik (BFS). Innerhalb von etwas mehr als fünfzehn Jahren habe sich der Anteil der Erwerbskosten für elektronische Medien verdreifacht. Mittlerweile betrage dieser Teil 63 Prozent der gesamten Medienerwerbskosten der Bibliotheken.

Insgesamt umfasste das Angebot im vergangenen Jahr fast 55,8 Millionen Bücher, Zeitschriften und andere physische Dokumente. Die Ausleihen dieser physischen Medien und die aktiven Nutzenden in diesen Bibliotheken haben jedoch gemäss BFS abgenommen. Das grösste Angebot an physischen Dokumente habe die Bibliothek der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) mit 9,51 Millionen.

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