Kündigung

«A*****» – Putzfrau rechnet auf einer Trauerkarte mit ihren Ex-Chefs ab

Lisa Bell arbeitete als Putzfrau in einem Hotel in Blackpool, im Norden von England. Die 40-jährige durfte dort, wie sie selber sagt, während ihrer sechsstündigen Schichten nur jeweils drei Pausen à zehn Minuten nehmen. Und in dieser Zeit musste sie stehen. Im Aufenthaltsraum gebe es keine Stühle.

Vier Monate lang machte sie das mit. Dann hatte sie genug.

Und schrieb ihren Chefs ein Kündigungsscheiben. Auf einer Trauerkarte.

Lisa sagt, sie habe extra die billigste Karte ausgewählt. Auf ihrer Facebook-Seite postete sie das Schreiben zusätzlich:

Wie die «Manchester Evening Press» schreibt, habe Lisa schon länger unter den Arbeitsbedingungen gelitten. Sie hätte sich auf der Toilette Wasser zum Trinken holen müssen und sei einmal gerügt worden, als sie während ihrer Pause auf dem Boden gesessen habe. Da es keine Sitzgelegenheiten gab!

Neuer Job

Mittlerweile hat sie einen neuen Job, genau wie ihre Kollegin Karan, die zur gleichen Zeit gekündigt hat, weil sie genauso unzufrieden war wie Lisa.

Das Hotel meldete sich ebenfalls auf Facebook zu Wort und schrieb:

In ihrem neuen Job, so schreibt Lisa auf Facebook, sei sie nun sehr zufrieden. Ihre neuen Chefs hätten sogar über die Aktion mit der Trauerkarte gelacht. Und ihr erstmal einen Kaffee gegeben.

Im Sitzen.

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