Gerüst

Bald wird das Gerüst entfernt

Aussen kahl, innen wurde schon gefeiert

Aufrichtfest

Aussen kahl, innen wurde schon gefeiert

Ende August/Anfang September kann das neue Feuerwehr-/Werkgebäude mit Tierkörpersammelstelle in Mettmenstetten bezogen werden. Am Freitag war Aufrichte – das Fest für die Handwerker.

Von Werner Schneiter

Noch ist es eine Baustelle, noch steht das Gerüst, noch wirkt das Innere kahl: Das ändert sich schon in wenigen Wochen. Die Fertigstellung des neuen Feuerwehr-/Werkgebäudes an der Rossauerstrasse 27 bis 29 in Mettmenstetten wird auf Ende August 2009 angekündigt. «Am 12. September 2009 laden wir die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ein», sagte Gemeindepräsident Hans Hefti. Er nutzte an diesem regnerischen Freitagabend die Gelegenheit zu einem Rückblick auf die bisherigen Geschehnisse und zu einem Dank an alle am Bau beteiligten Parteien: Projektleitung, Ingenieur, Architekt, Gemeindeschreiber, Bausekretär, Handwerker, Werkdienst und Feuerwehr, die bei dieser Aufrichte «kostenlosen Dienst» leistete. - Das Projekt eines neuen Feuerwehr- und Werkgebäudes kam im November 2003 erstmals zur Sprache. Gemeinderat Kurt Schaltegger, damals Feuerwehrkommandant, und Stefan Schmid vom Werkdienst stellten einen entsprechenden Antrag an den Gemeinderat.


Einem Tipp von Kurt Steiner, Feuerwehr-Bereichsleiter der kantonalen Gebäudeversicherung, folgend, erfolgte eine Besichtigung des Feuerwehr- und Werkdienstgebäudes in Glattfelden - eine Bauart, die auch für Mettmenstetten infrage kam. Im Juli 2006 wurde ein Ausschuss gebildet, und für 6000 Franken konnten die Urheberrechte des in Glattfelden beschäftigten Architekten übernommen werden. Aus einem kleinen Wettbewerb ging schliesslich das Architekturbüro Burlet & Partner hervor, welches das Projekt mit geringfügigen Änderungen ausführte und auf Mettmenstetter Bedürfnisse abstimmte.

Keine Opposition

Die erste Sitzung mit Architekt Peter Dell'Acqua war auf den 14. November 2007 terminiert. Im Januar 2008 gabs eine Info-Veranstaltung für die Bevölkerung. «Dem Projekt erwuchs keinerlei Opposition», sagte Hans Hefti. Und so war es auch an der Gemeindeversammlung am 19. Mai 2008, die den erforderlichen Kredit von 3,8 Mio. Franken genehmigte. Das Gebäude wird im Minergiestandard gebaut. Die Grundstücksfläche beträgt knapp 3500 Quadratmeter, der umbaute Raum 6800 Kubikmeter. Die Nutzfläche umfasst 1305 Quadratmeter. Im neuen Gebäude findet auch die hinter dem Volg platzierte Tierkörpersammelstelle Platz.
Der Spatenstich folgte am 1. Dezember 2008, und mit der Aufrichte vom vergangenen Freitag wurde die Bauendphase eingeleitet. Die Bauten verlaufen planmässig; grössere Überraschungen blieben aus.
«Die Erstellung eines Gebäudes ist immer ein Kompomiss aus Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität. Keine Gemeinde verzichtet auf die Feuerwehr, weil es ein paar Tage nicht gebrannt hat, und nicht auf ein Werkgebäude, weil es nie etwas zu unterhalten gibt», sagte Architekt Peter Dell'Acqua und stattete allen Beteiligten ebenfalls ein Danke ab.

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