Der 47-Jährige wurde zunächst von dem Stier am Gesäss aufgespiesst und fiel dann so unglücklich, dass er sich das linke Bein verdrehte. Nach einigen Schocksekunden, in denen Ponce am Boden liegen blieb, wurde er von Helfern aus der Arena getragen.

Der Unfall hatte sich Medienberichten zufolge bereits am Montagnachmittag im Rahmen des traditionellen Fallas-Festivals ereignet. Aus dem Umfeld des Matadors wurde am Mittwoch bekannt, dass er sich am Knie mehrere Bänderrisse zugezogen hat. Laut behandelnden Ärzten wird die Verletzung als "unglückliche Triade" bezeichnet, wenn Innenband, Innenmeniskus und Kreuzband zugleich beschädigt sind.

Ponce muss nach einem Bericht der Zeitung "El Mundo" mindestens fünf bis sechs Monate pausieren. Bereits 2014 war der Torero beim gleichen Festival von einem Stier schwer an Schlüsselbein und Achselhöhle verwundet worden. Die Tradition der "Corrida de Toros" ist in Spanien zunehmend umstritten. In vielen Städten sind Stierkämpfe verboten.