Fumoirs
Der Nebel lichtet sich

Nun ist es definitiv: Die Verordnung zum kantonalen Rauchverbot tritt am 1. Juli in Kraft. Wirte müssen also ihre Fumoirs bewilligen lassen. Der Regierungsrat hat gestern nochmals klargemacht, dass das Buffet auch im Raucherteil der Gaststube stehen darf.

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Rauchverbot

Rauchverbot

Solothurner Zeitung

Stefan Frech

Anfang Monat ist die Frist für ein Veto gegen die neue Rauchverbot-Verordnung unbenutzt abgelaufen. Das bedeutet: Solothurner Gastbetriebe dürfen ihre Fumoirs nur noch weiterbetreiben, sofern sie den bisherigen Richtlinien entsprechen und bis September ein Bewilligungsgesuch beim Gesundheitsamt eingereicht haben.

«Seit April sind bei uns bereits 150 Gesuche eingegangen», berichtet Heinrich Schwarz, Chef des Gesundheitsamts. Ab Juli werden nun die ersten Bewilligungen aufgrund der eingereichten Pläne und Beschriebe ausgestellt.

Als Grundsatz gilt: Mehr als die Hälfte der Fläche der bewirteten Innenräume muss rauchfrei sein. Allfällige Fumoirs müssen klar gekennzeichnet und abgeschlossen sein. Und: Der Hauptausschankraum eines Betriebs (Gaststube) darf nicht als Fumoir betrieben werden.

Innerhalb der Gaststube darf aber der kleinere Teil als Fumoir genutzt werden, sofern er durch Glaswände und -türen gut abgedichtet getrennt ist. Diese Regelung hat bei einigen Wirten für Verwirrung gesorgt.

Deshalb hat der Regierungsrat gestern in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage von FdP-Kantonsrat Claude Belart nochmals klargemacht, dass die Ausschankanlage (Theke, Buffet usw.) auch im Fumoir stehen kann. Laut Bundesgesetz darf aber dort nur arbeiten, wer zuvor seine Zustimmung im Arbeitsvertrag gegeben hat.

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