in Niederrohrdorf; Visualisierung vom 2.8.
Die Raiffeisenbank macht für 7 Millionen «aus alt neu»

Die Raiffeisenbank Rohrdorferberg-Fislisbach will für 7 Millionen in Niederrohrdorf ihren neuen Hauptsitz erstellen. Während der Bauzeit weichen die Angestellten nach Oberrohrdorf aus.

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Aus alt mach neu – für 7 Millionen

Aus alt mach neu – für 7 Millionen

Andreas Tschopp

Das seit Jahren anhaltende Wachstum der Raiffeisenbank Rohrdorferberg-Fislisbach hat Konsequenzen: Der Hauptsitz an der Bremgartenstrasse in Niederrohrdorf platzt aus allen Nähten. Deshalb plant die Bank eine Erweiterung. Das dafür notwendige Land konnte sie nach einer Umzonung von der Gemeinde erwerben. Bei dieser wurde nun auch das Baugesuch eingereicht für den Bankausbau.

Das eingereichte Bauprojekt wurde von der Feldmann-Immobilien AG in Muri in Zusammenarbeit mit der GKS Architekten + Partner AG aus Luzern konzipiert. Dabei handelt es sich um das Siegerprojekt eines im Herbst 2009 durchgeführten Projektwettbewerbs. Nach Angaben der Bauherrschaft vermochte die gewählte Lösungsvariante «durch die einzigartige Einbindung funktionaler, konzeptioneller und architektonischer Aspekte sowie durch die hohe Wirtschaftlichkeit zu überzeugen». So wird etwa der vorhandene Altbau nahtlos in den neuen Gesamtkomplex integriert.

Geräumig und zeitgemäss

Der neue Hauptsitz der Raiffeisenbank Rohrdorferberg-Fislisbach wird Platz für 45 Arbeitsplätze bieten und weist eine Raumreserve für weitere zehn Arbeitsplätze auf. Des Weiteren werden dringend benötigte Sitzungs-, Schulungs- und Aufenthaltsräume eingerichtet. Für die Kunden entstehen mehrere helle Beratungszimmer für persönliche Beratung, eine zeitgemässe Schalterzone sowie eine geräumige Eingangszone.

Während der Bauphase (ab Frühjahr 2011 bis Herbst 2012) ist ein Provisorium neben dem bestehenden Bankgebäude vorgesehen. Dort wird nur ein Teil des Personals beschäftigt. Der Rest wird vorübergehend in Oberrohrdorf arbeiten. Dort kann die Raiffeisenbank im Herbst neue Geschäftsräume in der «Löwen»-Überbauung an der Badenerstrasse beziehen. Rund 3 Millionen Franken investiert die Bank nach Auskunft von Verwaltungsratsratspräsident Werner Keller in das Mietobjekt, das am 6. November eingeweiht wird. Auch die bisherigen Bankräume in Oberrohrdorf können noch weiter benützt werden, während in Niederrohrdorf im grossen Stil um- und ausgebaut wird.

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