Im animierten Clip verwüstet ein Orang-Utan-Junges das Zimmer eines Mädchens. Das Mädchen will den Menschenaffen wegschicken, doch vorher will es noch wissen, woher er kommt und warum er in seinem Zimmer wütet. 

Draufhin sieht der Zuschauer die Erinnerungen des kleinen Affen an seine Heimat: Sein Wald wurde zerstört, um Palmölplantagen anzulegen. Der Orang-Utan erzählt, wie seine Mutter durch die Menschen gestorben ist. 

Die Supermarktkette «Iceland» hatte den in Zusammenarbeit mit Greenpeace entwickelten Spot als Weihnachtsclip senden wollen. Die Kette wollte so ihren Kunden versprechen, kein Palmöl mehr für ihre Produkte zu verwenden.

Die Ausstrahlung des Spots im britischen Fernsehen ist nun aber verboten worden, weil er nicht dem britischen Kodex für Rundfunkwerbung, dem UK Code of Broadcast Advertising, entspricht. Konkret: Der Spot sei «zu politisch». 

Auf Youtube ist das Video noch zu finden, ebenso auf der Homepage von «Iceland». Das Verbot war wohl beste Werbung für die Aktion: das Video verbreitete sich rasend schnell im Netz.