Rheinschwimmen

Ein Wettkampf für Wasserratten

Gleich gehts los: Die Rheinschwimmer vor dem Start zum Schwimmwettkampf zum Inseli.

Rheinsschwimmen

Gleich gehts los: Die Rheinschwimmer vor dem Start zum Schwimmwettkampf zum Inseli.

Ein Mix aus teilweise tiefhängenden Wolken, strahlendem Sonnenschein, feinen Fischgerichten und dem traditionellen, grenzüberschreitenden Rheinschwimmen gab auch in diesem Jahr dem Inselifest seine ganz eigene Atmosphäre.

Verlockend duftete das frischgebackene Felchenfilet am Mittag in den Nasen, sodass sich dann doch dieser oder jener mutige Rheinschwimmer fragte, ob eine solch kleine Versuchung kurz vor dem Start ins kühle Nass nicht gut wäre.

30 Damen und Herren zwischen 14 und 73 Jahren stiegen in manch lustiger Bekleidung in die Fluten, zuerst etwas vorsichtig, bis sie erleichtert feststellten, dass es bei 20 Grad Wassertemperatur dafür keine Überwindung brauchte. Und los ging es mit kräftigen Zügen in Richtung Strandbad, dem Ziel der Strecke. Stets fürsorglich im Blickfeld der begleitenden Mitglieder des Pontoniereclubs Rheinfelden, der Deutschen und der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaften, die von ihren Booten aus den reibungslosen Verlauf beobachteten und den Rücktransport wieder zum Inseli übernahmen.

Sportliche Städteverbindung

Gemeinsam sportlich aktiv sein ohne Wettkampfcharakter nach dem Motto «Der Rhein verbindet» ist auch beim Rheinschwimmen die Idee, die seit Jahren auf vielen Ebenen das deutsche und das schweizerische Rheinfelden eng verbindet.

Für ihr Mitmachen erhielten die jüngste Sportlerin und der älteste Teilnehmer sowie die originellste Gruppe je einen Preis. Wie schon in den Jahren zuvor werden auch diesmal die Einnahmen des Rheinschwimmens für soziale Zwecke gespendet.

Kräftige Arme gefragt

Nicht weniger Spass als die Schwimmer hatten die 26 Damen- und Herrenteams mit jeweils sieben Aktiven aus der Schweiz und dem badischen Raum beim Schlauchbootwettrudern. Vom Hotel Saline ging es vorbei am historischen Höllehogge und an der Altstadt hin zum berüchtigten St.-Anna-Loch. Da waren Kraft und Geschicklichkeit gefragt. Die Zuschauer sparten nicht mit anspornendem Beifall.

Es waren zwei abwechslungsreiche Tage mit viel Sport und Spass, in der heutigen Form zum 29. Mal organisiert von der Städtischen Sportkommission Rheinfelden (CH) und vom Badischen Stadtsportausschuss. (ari)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1