Sanierung von Bad in Schinznach
Frischekick für das «Thermi»

Wasser ist Lebenselixier. Bad Schinznach weiss das und trumpft mit «Thermi» auf. Das bestehende Bad ist aber dringend sanierungsbedürftig. Die Kosten werden auf 16,2 Mio. Franken veranschlagt.

Drucken
Teilen
schinznach.jpg

schinznach.jpg

Aargauer Zeitung

Elisabeth Feller

Das Thermalbad Thermi wirbt als «Oase für Ruhesuchende». Auf dass diese weiter eine solche schöne bleibe, sollen das bestehende Bad sowie die dazugehörigen Bauten saniert werden. Hierfür hat das Architekturbüro Hans Peter Fontana + Partner (Flims) ein Projekt erarbeitet. «Das künftige Angebot Thermi soll das heutige von Aquarena nicht konkurrenzieren», hält das Büro fest und spricht von einer «höherwertigen Ergänzung des Angebots».

Was ist vorgesehen? Der bestehende Hauptzugang zur Aquarena wird saniert und bildet so den zentralen Zugang für alle Angebotsbereiche. Auf der Zugangsebene werden die Garderoben und Erschliessungen zum neuen «Thermi» sowie zum Sauna-Hamam-Angebot erstellt. Im Garten befinden sich ein Kaltwasser-, Whirl- sowie Warmwasserpool mit Attraktionen. Zwei Rasenflächen und ein grosses Sonnendeck runden das Aussenangebot des Thermi-Bades ab (die Bruttogeschossfläche für Thermi und Aquarena beträgt 2396,88 m2).

Spannungsvoll inszeniert

Steht eine Sanierung an, stellt sich die Frage: Bleibt das alte «Thermi» (ehemals Hofratshaus) erhalten? Ja. Das historische Kellergewölbe wird überholt und Saunagästen zugänglich gemacht. «Mit dem Anbau im Untergeschoss für den Hamam werden die Widersprüche alt, neu, hell, dunkel spannungsvoll inszeniert», schreiben die Architekten. Gäste werden mit einer direkten Liftverbindung ins Dachgeschoss fahren können, wo neben der Sauna ein Ruheraum auf sie wartet.

Im Erdgeschoss (über einen Gang direkt mit dem Hauptzugang verbunden) sind neben einer Wartezone mit Shop und Empfang auch der Coiffeur sowie drei Kosmetikkabinen situiert. Drei Massagekabinen, zwei Paarbehandlungsräume und ein universeller Raum finden sich im Obergeschoss. Das Aquarena-Angebot soll mit einer «Steinrutsche» und einem Kaltwasserpool ergänzt werden; dem bestehenden Restaurant werden neu ein Wintergarten und eine Pergola beigesellt. Und: Eine Liftverbindung wird die Hauptzugangshalle mit der Galerie behindertengerecht verbinden.

Aktuelle Nachrichten