Insektenplage

Gefragter Mann: Borut Mladenovic tötet Wespen

«Tele M1»-Reportage: Mit Wespenjäger Borut Mladenovic auf Tour.

«Tele M1»-Reportage: Mit Wespenjäger Borut Mladenovic auf Tour.

Sie kommen zu jedem Grillfest – auch wenn sie nicht eingeladen sind: Die Wespen vermehren sich in diesem Sommer aufgrund des heissen Wetters rasant. Den Schädlingsbekämpfern beschert das volle Auftragsbücher.

Fünf Wespennester muss Borut Mladenovic an diesem Tag ausmerzen. «Tele M1» hat den Solothurner Schädlingsbekämpfer auf seiner Tour begleitet.

Die Insekten nisten sich mit Vorliebe in Rollladenkästen ein. So auch beim ersten Fall für Mladenovic. Bevor der Wespenjäger sich dem Nest nähert, zieht er sich seine Schutzkleidung über.

Tödliche Familientrennung

Danach behandelt er das Nest mit einem speziellen Spray. Ein sogenanntes «Kontaktpulver» verhindert zudem, dass die umherschwirrenden Wespen das Nest meiden. «Dadurch sterben sie, weil sie nicht zu ihrer Familie, zur Königin können», erklärt Mladenovic.

Andernorts haben sich die Wespen unter einem Busch eingenistet. Hier sprüht der Schädlingsbekämpfer ein für Wespen tödliches Nervengift. Sie sterben innerhalb eines Tages.

Berufsrisiko: Manchmal stechen die Wespen zu

20 Jahre Erfahrung als Wespenjäger hat Mladenovic bereits. Dass ihn bei seiner Arbeit eine Wespe sticht, kommt selten vor. An diesem Tag ist es aber wieder einmal soweit. «Berufsrisiko», meint er dazu.

Die Wespen mögen warmes Wetter, sie haben sich deshalb in diesem Sommer rasant vermehrt. Die Schädlingsbekämpfer haben Hochkonkjunktur.

Rund 400 Einsätze machten sie in den vergangenen zwei Wochen in der Deutschschweiz. Für Borut Mladenovic heisst das, dass er bis zu zehnmal täglich ausrücken muss.

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