Zürich

Höchstes Haus der Schweiz beginnt zu wachsen

Höchstes Haus der Schweiz beginnt zu wachsen

Höchstes Haus der Schweiz

Höchstes Haus der Schweiz beginnt zu wachsen

Im vergangenen November wurde auf dem Zürcher Maag-Areal feierlich der Grundstein für das dereinst höchste Gebäude der Schweiz gelegt. 126 Meter hoch wird der Prime Tower bis zur Fertigstellung des Rohbaus im Herbst 2010 noch in den Himmel wachsen und soll, nach der endgültigen Fertigstellung Ende April 2011, rund 2000 Menschen beherbergen können.

Das Wachsen dieses von den Zürcher Architekten Annette Gigon und Mike Guyer entworfenen Riesen unter den hiesigen Gebäuden will die Limmattaler Zeitung mit einer Bilderserie mitverfolgen. In regelmässigen Abständen wollen wir die Fortschritte auf dieser ungewöhnlichen Baustelle direkt neben der Hardbrücke dokumentieren und beschreiben.

Zurzeit werden die Kellergeschosse des Prime Towers und seines Cubus genannten Nebengebäudes betoniert, wie Peter Lehmann, Chief Investment Officer der Eigentümerin Swiss Prime Site, auf Anfrage sagte. Peter Lehmann: «Darunter wurde zuvor eine 2,2 Meter dicke Fundamentplatte aus 25 000 Kubikmetern Beton gegossen. Diese Platte ruht wiederum auf 80 Pfählen, die bis zu 35 Meter tief in den Untergrund reichen. Das wird dem Tower die nötige Stabilität verleihen.»

Nicht aufholen konnten die 300 derzeit am Projekt arbeitenden Leute die zweimonatige Verzögerung, die sich beim Abbruch der mit Asbest belasteten Industriebauten des alten Maag-Areals ergeben hat. «Wir haben jedoch genug zeitliche Reserven eingeplant, um den vorgesehenen Bezugstermin dennoch einhalten zu können», erklärt Lehmann.

Zu den künftigen Mietern des Glasturms gehören unter anderem die Zürcher Kantonalbank, die im Erdgeschoss eine Filiale einrichten wird sowie die Anwaltskanzlei Homburger. Im 36. und obersten Stock sollen eine Bar, ein Bistro und ein Memberclub entstehen.

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