Vandalismus
Kiffende Maria und Josef ans Schulhaus geschmiert

Verschiedene Schmierereien wurden auf dem Areal der Primarschule entdeckt. Sie sind über das Wochenende entstanden. Darunter ein Krippenspiel der besonderen Art. Der Sachschaden beläuft sich laut Kantonspolizei auf rund 5000 Franken.

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Maria und Josef

Maria und Josef

Aargauer Zeitung

Daniel von Känel

Maria und Josef am paffen, dazwischen Jesus - ebenfalls am paffen. Das grösste Bild, das auf dem Primarschulareal von einer unbekannten Täterschaft auf eine Wand gemalt wurde, mutet seltsam an. Seltsam auch deshalb, weil illegale Schmierereien sonst eher andere «Sujets» oder oft nur Wörter aufweisen.

Aufwand und Kosten

Laut Kantonspolizei sind die Schmierereien übers vergangene Wochenende entstanden - nicht nur an der Wand neben dem Sauriermuseum, auch an anderen Orten auf dem Areal der Primarschule wurde Farbe angebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 5000 Franken. Über die Täterschaft sei noch nichts bekannt. Wer aber Beobachtungen gemacht habe, werde gebeten, sich beim Kapo-Posten in Frick zu melden, bittet die Polizei um Mithilfe.

Der Hauswart, sagt Schulleiter Peter Boss, sei am Montag den ganzen Tag damit beschäftigt gewesen, die Schmierereien zu entfernen. Und dennoch prangte gestern das Krippen-Bild immer noch an der Wand. Es sei aber wichtig, dass alles entfernt werde, sagt Boss. Wenn man sie stehen lasse, würden sie die nächsten anziehen. In den Klassen werde diese Thematik besprochen, sagt Boss. Wie man auch das Thema Littering mit den Schülerinnen und Schülern bespreche. Auch wenn es wohl nicht die Sache der Primarschüler ist: Sie sollen für das Thema sensibilisiert werden. «Bei den Primarschülern ist es so, dass sie das Destruktive noch stört», sagt Boss. Vor einigen Jahren seien einmal schöne Fahnen auf dem Areal in Flammen aufgegangen. «Die Primarschüler waren sehr enttäuscht», sagt er. Eine Ordnung in der Umgebung und damit verbunden ein Sicherheitsgefühl sei ihnen sehr wichtig.

Scheinwerfer demoliert

Erst kürzlich waren in Frick bereits Vandalen am Werk. Sie demolierten einen Scheinwerfer bei der Reformierten Kirche - und sorgten damit dafür, dass die Kirche zu Beginn ihres Jubiläumsjahres abends im Dunkeln blieb. Neben dem Scheinwerfer wurde auch ein Wegweiser zerstört.

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