Tierschutz

Müssen Affen leiden für unser Kokos-Curry? Thailändischer Branchenverband weist Vorwürfe zurück

Thailand weist Anschuldigungen über Tiermissbrauch zurück

Tierschützer beschuldigen Thailand, Affen für die Kokosnussernte zu missbrauchen. Der dortige Branchenverband weist diese Anschuldigungen zurück.

Thailand exportierte 2019 Kokosnussmilch im Wert von 395 Millionen Dollar – davon 71 Millionen Dollar in die EU und Grossbritannien.

Müssen Affen leiden für dieses Geld – und die Currys, die wir hier im Westen kochen und essen? Das behaupten Tierschützer, die verdeckte Untersuchungen während der Kokosnussernte gemacht hatten. Laut ihren Ermittlungen, würden die Affen auf den Farmen gezwungen, bis zu 1000 Kokosnüsse pro Tag zu ernten und dabei schlecht behandelt werden.

Der Branchenverband «Coconut Farmers Association» wies die Vorwürfe zurück. Gemäss des Präsidenten würden die Tiere zudem lediglich dazu gebraucht, um die Früchte in sehr hohen Bäumen zu erreichen.  

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