Möhlin
Neues für den Sport im Steinli

Die Gemeinde Möhlin realisiert für knapp 6 Millionen Franken neue Rasenfelder und moderne Infrastrukturen.

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Sportzentrum Möhlin

Sportzentrum Möhlin

Aargauer Zeitung

Peter Rombach

Wirkungsvolle Sportförderung gehört zum Programm des Gemeinderats Möhlin, folglich realisiert er auch in dieser Legislatur Neubauten im Steinli. Der Souverän hatte hierfür einen Kredit über 5,9 Millionen Franken gesprochen

Dank solider Planung und Zielvorgaben, auch auf politischer Ebene, liess sich das Projekt «Sportzentrum Steinli» realisieren. René Berger, Chef Bauverwaltung Möhlin, und Peter Meyer, Leiter Sektion Aussendienste und Werke, sehen das Projekt «voll auf Kurs». Trotz winterbedingter Bauverzögerung gibt es wohl am 5. September die offizielle Einweihung. «Die Unternehmen leisten hervorragende Arbeit, wir können an diesem Termin festhalten», lobt Berger die Schaffer auf der Baustelle wie im Backoffice. Mit dem Ausbau des Steinli-Areals zu einem optimal funktionierenden Sportzentrum schafft die Gemeinde also neue Stätten für Training, Wettkampf und Begegnung.

Für die Realisierung der Aussenanlagen konnte das Basler Büro der Landschaftsarchitekten Wolf Hunziker AG gewonnen werden, für den Hochbau zeichnet Steck + Partner Architekten AG in Rheinfelden verantwortlich. Auffallend ist, dass nach intensiver Prüfung der Offerten bei Ingenieurleistungen sowie Bauausführungen dann grösstenteils Unternehmen aus der nahen Umgebung zum Zuge kamen, sodass die Gemeinde als Investor einen aktiven Beitrag zur regionalen Wirtschaftsförderung leistet.

Die zwei neuen Rasenspielfelder sind fertiggestellt. Derzeit werden sie fast täglich beregnet, um das Graswachstum zu unterstützen. Um auch künftig nicht in Hitzeperioden auf dem Trockenen zu stehen, wurde eine Bewässerungsanlage installiert. Nach diversen Abklärungen mit Experten und künftigen Benutzern hatte sich der Gemeinderat übrigens für einen Naturrasenplatz anstelle eines Kunstrasens entschieden. Peter Meyer: «Langfristig ist das wirtschaftlicher, zumal wir die für einen Kunstrasen erforderlichen hohen Belegungszahlen nicht hinbekommen.» Dabei habe man sich auch auf den Rat und die langjährige Erfahrung von Eric Hardman gestützt, Leiter Sportanlagen im Basler Erziehungsdepartement, das etwa drei Dutzend Sportplätze betreut.

Für die Verantwortlichen in Möhlin ist klar: «Die Belastbarkeit des Rasens wird insbesondere bei einer Schlechtwetterperiode sowie im Herbst und Frühjahr wesentlich höher sein, als dies heute bei den vorhandenen Plätzen möglich ist.»

Auf der neuen Sportanlage befindet sich derzeit der Ausbau des Garderobengebäudes mit zehn Umkleideeinheiten im Endspurt. Im Erdgeschoss befinden sich auch diverse Lagerräume für Spielgeräte und Material für den Unterhalt der Sportplätze, der Maschinenraum und eine Werkstatt für den Platz-wart. Im Obergeschoss stehen ein Mehrzweckraum und Büro zur Verfügung.
Bauverwalter Berger freut sich: «Voraussichtlich werden wir den Kredit nicht ausschöpfen müssen.»

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