Flugzeug
Propellermaschine trifft Düsenjäger

Grossartiger Erfolg für die Oldtimer-Flugtage in Kestenholz – für Publikum und Organisatoren Gut 20 000 Personen dürften das Stelldichein von alten Propellermaschinen und modernen Jets in Kestenholz miterlebt haben.

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Oltimer-Flugtage Kestenholz
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Hunter Hunter :Ex-Kampfjet im Tigerlook.
Antonov Antonov: Weltweit grösster einmotoriger Doppeldecker.
Nostalgie Nostalgie: Auftritt im passenden Outfit.
Breitling-Jet-Team Breitling-Jet-Team: Die 7-L-39-Albatrosse, die weltweit einzig zivil betriebene Flugstaffel.

Oltimer-Flugtage Kestenholz

Solothurner Zeitung

Das sonntägliche Flugprogramm war praktisch identisch mit jenem des Samstags (siehe «Sonntag»). Allerdings fehlte der Super-Puma Cougar der Schweizer Luftwaffe, für den Rundflugbetrieb musste die Ju-52 ausgewechselt werden, die Super Constellation blieb wegen Motorenschadens gegroundet.

Als ein Anziehungspunkt erwies sich die Ausstellung der «Memorial Flyers». Die vier Mitglieder der Gruppe bauen seit 10 Jahren an einem Nachbau des Typs «Nieuport 23 C-I», mit dem vor 90 Jahren der Langenbrucker Oskar Bider den Fliegertod fand. Erwähnenswert ist das Camp des «Detachements 40». Seine Haupttätigkeit ist die Darstellung des schweizerischen Militäralltags vor und während des Aktivdienstes 1939 bis 1945. Eine Gruppe des damaligen Frauen-Hilfs-Dienstes FHD betrieb einen Fliegerbeobachtungsposten, klassierte und meldete die anfliegenden Maschinen.

«Smoke on - Go!» - und schon brausten sieben Düsenjets über die Köpfe der erwartungsfrohen Zuschauer hinweg. Die blauen Jets flogen in rund 15 Minuten von ihrer Homebase in Dijon (F) in ihren Air-Display-Sektor ins Gäu. Geflogen wurden die Flugzeuge vom Typ Aero L-39 C «Albatros» von ehemaligen Piloten der französischen Luftwaffe. Der weltweit einzige zivil betriebene Jet-Verband gilt als absoluter Top-Act in der Fliegerszene.

Jubiläum für «Bücker»

Am Vorabend hatte sich in der Festhütte eine illustre Schar eingefunden, um das Jubiläum «75 Jahre Bücker Jungmann» zu feiern. Dazu waren nicht wenige Piloten aus Deutschland und Österreich angereist, aber auch aus den USA. (hso)

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