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Repol Wohlen holt sich Unterstützung von privaten Sicherheitsdiensten

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Die Regionalpolizei Wohlen hat zu wenig Personal und stellt deswegen für die WM private Sicherheitsleute an. Kompetenzen werden diese aber keine haben.

Die Regionalpolizei Wohlen hat ohnehin zu wenig Leute. Weil jetzt ausgerechnet auf die WM hin auch noch einige Polizisten krank sind, ist vorerst ein Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes angestellt worden.

Zusammen mit einem Regionalpolizisten soll er während der Fussball-Weltmeisterschaft in Wohlen unterwegs sein und ihn auf Patrouillen unterstützen.

Polizeiliche Kompetenzen hat er aber keine. «Er hat absolut keine Amtshandlungen vorzunehmen, dazu ist er nicht gedacht», sagt der Leiter der Regionalpolizei Marco Veil gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn.

Er hat keine Kompetenzen

Das heisst, der private Sicherheitsmann darf keine Verhaftungen vornehmen, körperlich eingreifen, Bussen verteilen oder Anzeigen entgegennehmen. Er kann auch nicht bei der Aufnahme von Personalien dabei sein oder den Polizeifunk mithören.

Sollte der Polizist allerdings angegangen werden, kann er ihm zur Seite stehen und ihn unterstützen. Vorgesehen sind im Auftrag allerdings nur das Sperren von Strassen und das Markieren von Präsenz.

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