Frankreich

Rückgang bei neuen Coronavirus-Patienten in französischen Kliniken

Die Zahl der neu hospitalisierten Covi-19-Patienten in Frankreich sinkt leicht: Rückkehr eines in Deutschland behandelten Franzosen in die Heimat.

Die Zahl der neu hospitalisierten Covi-19-Patienten in Frankreich sinkt leicht: Rückkehr eines in Deutschland behandelten Franzosen in die Heimat.

In Frankreich sinkt die Zahl der in Krankenhäusern aufgenommenen Coronavirus-Patienten nach Angaben der Gesundheitsbehörden weiterhin leicht. Den dritten Tag in Folge seien weniger Menschen in Kliniken gebracht worden, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon.

Innerhalb von 24 Stunden seien es 115 weniger gewesen als im Vergleich zum Vortag. "Es ist ein langsamer, aber stetiger Rückgang", sagte Salomon am Freitag. Die Zahl der registrierten Todesfälle stieg auf rund 18 680.

Insgesamt seien seit Beginn der Pandemie mehr als 34 000 Patientinnen und Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten, wieder nach Hause zurückgekehrt, so Salomon. Die erste Infektionswelle sei abgeschwächt worden, weil sich die Bürger an die Ausgangsbeschränkungen halten würden, betonte Salomon. In Frankreich gilt seit Mitte März eine strikte Ausgangssperre. Sie soll noch bis zum 11. Mai fortgesetzt werden.

Der französische Staatsrat schränkte indes die Machtbefugnisse von Bürgermeistern im Rahmen der Coronavirus-Beschränkungen ein. Diese müssten sich an die vom Staat vorgegebenen Massnahmen halten und dürften diese nur verschärfen, wenn es Umstände in ihren Gemeinden erforderten, teilte der Staatsrat mit. Hintergrund der Verfügung war eine Gerichtsentscheidung gegen die Massnahme des Bürgermeisters des Pariser Vororts Sceaux, der das Tragen von Schutzmasken verpflichtend machen wollte. Landesweit ist eine entsprechende Vorgabe in Frankreich nicht in Kraft.

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