Australien

Teure Fastfood-Party in Australien: Hohe Strafe wegen Corona

ARCHIV - Eine große Fastfood-Bestellung hat die Polizei in Melbourne auf einen Verstoß gegen die Ausgangssperre aufmerksam gemacht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung über das Imbiß-Restaurant Udo Snack.

ARCHIV - Eine große Fastfood-Bestellung hat die Polizei in Melbourne auf einen Verstoß gegen die Ausgangssperre aufmerksam gemacht. Foto: Sebastian Gollnow/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung über das Imbiß-Restaurant Udo Snack.

Ein Fastfood-Snack für eine Geburtstagsparty in Australien ist die Gäste teuer zu stehen gekommen. Weil sie gegen die Ausgangssperren wegen der Corona-Pandemie verstiessen, mussten die Partygäste in Melbourne zusammen umgerechnet fast 17 000 Franken Busse zahlen, wie die Polizei am Freitag bekanntgab.

Melbourne, die mit rund fünf Millionen Einwohnern zweitgrösste Stadt des Kontinents, befindet sich wegen eines rasanten Anstiegs der Infektionszahlen seit Mittwoch dieser Woche erneut in einem sechswöchigen Lockdown.

Medizinisches Personal hatte beim Essen in einem Fastfood-Restaurant zwei Personen gesehen, die dort in der Nacht 20 Portionen bestellten - und daraufhin die Polizei informiert. Anhand des Nummernschilds fanden die Beamten den Ort der Geburtstagsparty heraus.

Als sie eintrafen, seien 16 Personen dabei gewesen, ihren Fastfood-Snack zu essen. Als die Übeltäter die Höhe ihrer Strafe erfuhren, dürfte ihnen das Essen wieder hochgekommen sein: Für jeden der 16 Verstösse stellte die Polizei 1652 australische Dollar in Rechnung, zusammen rund 26 000 Dollar (16 900 Franken).

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