Verbrechen

Überfälle und Gewalt: Bewegtes Wochenende für Schweizer Polizei

Bewaffnete Überfälle auf Tankstellen-Shops (Symbolbild)

Bewaffnete Überfälle auf Tankstellen-Shops (Symbolbild)

Gleich drei Tankstellen sind am Wochenende überfallen worden. Ein Rentner überfiel am Vormittag einen Tankstellen-Shop in Berikon AG. Er bedrohte die Angestellten mit einer Pistole und floh mit 200 Franken.

Der Täter, der den ortsüblichen Dialekt sprach und nicht maskiert war, konnte noch nicht gefasst werden.

In Langenthal BE bedrohte am Freitagabend ein Unbekannter die Angestellte mit einem Messer und schlug sie mehrmals auf den Kopf. Danach steckte der Täter seine Beute in einen Plastiksack und flüchtete zu Fuss.

Maskiert und bewaffnet hat ein Mann ebenfalls am Freitagabend einen Tankstellen-Shop in Glattbrugg ZH überfallen. Mit einer Faustfeuerwaffe bedrohte er den Angestellten und floh mit einem zuvor gestohlenen Auto sowie mit rund 2000 Franken. Das Auto wurde später gefunden; der Übeltäter hingegen nicht.

In Biberist SO überfiel am Freitagabend ein junges Paar einen Taxifahrer und stahl sein Portemonnaie. Der Fahrer hatte die beiden an den gewünschten Ort gebracht als sie ihm eine unbekannte Substanz ins Gesicht sprühten. Die Polizei vermutet, dass es Pfefferspray war.

In verschiedenen Städten wurden übers Wochenende mehrere Personen bei Überfällen oder Schlägereien verletzt. In Chiasso TI stach am Samstagabend in einer Bar eine Italienerin einen Tessiner nieder und verletzte ihn mittelschwer.

In Bern hat ein Unbekannter in der Nacht auf Samstag am Barstreet Festival einen jungen Mann mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und verletzt. Dieser hatte mit einer ihm unbekannten Frau getanzt. Die Rangelei endete erst, als sich mehrere Personen um die beiden Kontrahenten versammelt hatten. Daraufhin verschwand der Täter.

In St. Gallen hat ein 16-jähriger Lehrling einen älteren Passanten bei einem Raubversuch mit einem Schlagring schwer am Kopf verletzt. Zwei junge Leute, die den Überfall bemerkt hatten, verfolgten und stellten den Gewalttäter.

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