Winter
Wintergarderobe ist hoch im Kurs

Die kalten Temperaturen der letzten Tage sind für den Verkauf von Wintermode und Wintersportartikeln ein Segen. Die Verkäufe von Wintermänteln und vor allem Accessoires sind massiv angestiegen. Der beste Zeitpunkt für eine Shoppingtour also.

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Dania Genini

Daniel Bärlocher, Leiter Unternehmenskommunikation der Charles Vögele Gruppe, spricht von einer Steigerung von klar über 20 Prozent. Am meisten zugenommen haben die Verkäufe von Kindermode, an zweiter Stelle steht die Damenmode und an dritter Stelle die Herrenmode.

«Die Herren decken sich erst mit warmen Winterkleidern ein, wenn sie wirklich frieren», so Bärlocher. Die Frauen sind das ganze Jahr über einkaufsfreudig. Am besten laufen im Moment die Accessoires wie Foulards, Schals, Mützen und Handschuhe. Auch Strickjacken und warme Wintermäntel liegen jetzt hoch im Kurs. Bei den Frauen im Trend liegen auch Karoröcke, bei der Kindermode ist alles gefragt was warm gibt.

Schnee im Flachland führt zu Reservationsschub

Die kalten Temperaturen haben bis jetzt noch nicht animiert, um Übernachtungen in Wintersportorten zu buchen. Dies bestätigt Sara Roloff, Leiterin PR bei Engadin St. Moritz. «Wir müssen noch auf den ersten Schnee im Flachland warten, dann werden die Buchungen in die Höhe schnellen», ist sie überzeugt. Auch keine merkliche Zunahme bei den Reservierungen bemerkt man in Laax. «Wir sind jedoch sehr zufrieden mit den Buchungen», erklärt Britta Kaula, Mediensprecherin in Laax. Die Anzahl Reservierungen liege bereits über dem Vorjahresstand. (dge)

Auch bei Manor wirkt sich der Temperatursturz positiv auf die Verkaufszahlen aus. «Wir spüren eine starke Zunahme beim Verkauf von Kaschmir-Pullovern, Jacken und Mänteln», sagt Elle Steinbrecher, Mediensprecherin der Manor AG. Auch wärmespendende Accessoires gehen seit Tagen über die Ladentheke wie warme Semmeln. Im Trend bei den Frauen seien diese Saison vor allem Beeren-Farben.

Noch nichts vom beginnenden Winter merkt man beim Verkauf von Wintersportartikeln. «Dafür ist es noch zu früh», so Steinbrecher. Ebenso sieht es bei «SportXX» aus. Thomas Bornhauser, Leiter Kommunikation der Migros, bestätigt: «Solange es nicht bis in tiefe Lagen schneit, läuft bei den Wintersportartikeln gar nichts.» Es sei also noch zu früh, um eine erste Tendenz feststellen zu können. Einen Trend vermutet Bornhauser bei den Sicherheitsartikeln. «Nach dem Skihelm kommt nun der Rückenpanzer.»

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