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Während der Coronakrise wurden mehr Bio-Produkte gekauft — aber nicht von allen

Zur Zeit der Coronakrise wurden mehr Bio-Produkte verkauft. (Symbolbild)

Zur Zeit der Coronakrise wurden mehr Bio-Produkte verkauft. (Symbolbild)

Bio-Konsumenten kauften während des Lockdowns mehr nachhaltige Produkte, weil sie öfters selber kochen mussten. Bio Suisse wittert nun Potenzial für mehr Bio-Produkte in Restaurants und Kantinen.

(sku) Während der schlimmsten Zeit der Coronakrise ernährten sich die Menschen in der Schweiz nachhaltiger und lokaler. Bio-Produkte erlebten während des Lockdowns einen regelrechten Boom. Jetzt ist der Trend aber schon wieder vorbei. Wie David Herrmann, Sprecher von Bio Suisse, am Dienstag gegenüber «Radio SRF» sagt, sind die Absatzzahlen wieder etwas runtergegangen. Bei gewissen Produkten wie etwa beim Gemüse seien die Zahlen aber immer noch leicht über dem Vorjahr.

Für den Anstieg waren gemäss Herrmann nicht Personen verantwortlich, die vorher keine Bio-Produkte konsumiert haben. Vielmehr haben Personen, die bereits vor dem Lockdown Bio-Produkte bevorzugt haben, grössere Mengen eingekauft, da sie selber kochen mussten. «Die Nachfrage von Bio-Konsumenten hat sich erhöht, weil sie sich während des Lockdowns nur zu Hause ernähren konnten», sagt Herrmann. Deshalb seien nachhaltigere Produkte während der Krise so beliebt gewesen.

Für Bio Suisse ist laut Hermann daher klar, dass Bio-Produkte auch in Zukunft besser verfügbar sein sollten und Konsumenten auch in der Kantine oder im Restaurant Zugang zu Bio-Produkten haben sollen. Gemäss «Radio SRF» startet Bio Suisse im Herbst deshalb eine Offensive in Restaurants, Kantinen und sogar Kiosken.

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