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Zoo Zürich verabschiedet sich von verstorbener Tierpflegerin

Nach Tiger-Attacke: Zoo Zürich gedenkt verstorbener Tierpflegerin

Nach Tiger-Attacke: Zoo Zürich gedenkt verstorbener Tierpflegerin

Der Zoo Zürich hat sich am Mittwochabend mit einer Gedenkfeier von ihrer langjährigen Mitarbeiterin verabschiedet. Die 55-jährige Frau war am 4. Juli 2020 von Amurtigerin Irina im Tiergehege getötet worden. Rund 200 Personen nahmen an der Trauerfeier teil.

Der Zoo Zürich hat am Mittwochabend mit einer Trauerfeier im Zoo seiner verstorbenen Mitarbeiterin gedacht – unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Hintergründe des Unfalls sind noch immer unklar.

(rwa) «Die Trauerfeier im Zoo war für uns alle ein wichtiger Moment des Innehaltens und Abschiednehmens», wird Zoodirektor Severin Dressen in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert. «Es war sehr berührend zu spüren, wie sehr unsere Mitarbeiterin mit vielen Menschen verbunden war.»

Neben Dressen, seinem Vorgänger Alex Rübel und Zoo-Verwaltungsratspräsident Martin Naville nahmen die engsten Teammitglieder der Verstorbenen sowie die Angehörigen an der Trauerfeier teil. Alle 200 Gäste erhielten eine Sonnenblume, die sie in einem persönlichen und stillen Adieu in ein Holzgefäss stellen konnten. Das Gefäss mit den Sonnenblumen steht nun vor der Tigeranlage.

Das Gefäss mit den Sonnenblumen vor dem Tiger-Gehege im Zoo Zürich.

Das Gefäss mit den Sonnenblumen vor dem Tiger-Gehege im Zoo Zürich.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Der tragische Vorfall hatte sich am 5. Juli ereignet. Eine 55-jährige Tierpflegerin war von einem Amurtiger angegriffen worden. Leider kam jede Hilfe zu spät – sie verstarb an ihren Verletzungen. Wie es dazu kommen konnte, wird derzeit von der Staatsanwaltschaft und der Stadtpolizei Zürich untersucht.

Diese Armurtigerin hat die Tierpflegerin angegriffen.

Diese Armurtigerin hat die Tierpflegerin angegriffen.

Dazu zählt auch die Frage, weshalb sich die Tierpflegerin zur gleichen Zeit wie der Tiger in der Anlage aufgehalten hat. Das Tier sei noch nie durch aggressives Verhalten oder Ähnliches aufgefallen, sagte Zoodirektor Dressen nach dem Vorfall.

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